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Oracle-Aktien fallen um 4 % auf Jahrestief: S&P senkt Bonitätsbewertung auf BBB-, OpenAI als Risiko genannt

TradingKeyJul 20, 2026 7:03 PM

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Die Oracle-Aktie fiel am 20. Juli (US-Ostküstenzeit) um rund 3 % auf ein neues Jahrestief, nachdem S&P Global das Kreditrating auf BBB- senkte. Ausschlaggebend ist das hohe Kundenkonzentrationsrisiko durch OpenAI, das die Hälfte der Leistungsverpflichtungen stellt. Massive Investitionen in KI-Rechenzentren belasten den Cashflow, der bis 2027 ein Defizit von 42 Milliarden US-Dollar erreichen könnte. Der Markt bestraft zunehmend Unternehmen mit kapitalintensivem Geschäftsmodell und hoher Verschuldung, während anlagenleichte Wettbewerber wie Cloudflare outperformen. Oracles hohe Verbindlichkeiten und der immense Capex-Bedarf bei drohender Abhängigkeit von einem einzigen Großkunden bergen signifikante Risiken für die Bilanzstabilität.

Von der KI erstellte Zusammenfassung

TradingKey – Am 20. Juli (US-Ostküstenzeit) verzeichnete Oracle ( ORCL) einen Kursverlust seiner Aktien von bis zu 4 % auf ein neues Tief seit April 2025. Bei Redaktionsschluss lag die Aktie mit 2,94 % im Minus bei 122,69 US-Dollar.

Berichten zufolge hat S&P Global vor Kurzem das Kreditrating des Unternehmens auf BBB- herabgestuft, womit es nur noch eine Stufe vom Ramschstatus entfernt ist. Obwohl sich die Aktie von ihrem Tagestief erholen konnte, hält die Marktdebatte über diesen etablierten Tech-Riesen weiter an.

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Quelle: TradingView

S&P-Herabstufung: Direkter Auslöser für den Kurssturz der Oracle-Aktie

Erst vor zwei Wochen stufte S&P Global das Kreditrating von Oracle auf „BBB-“ herab, womit das Unternehmen nur noch eine Stufe vom Ramschstatus („Junk“) entfernt ist. Die Ratingagentur verwies auf ein extremes Kundenkonzentrationsrisiko: Allein auf OpenAI entfällt rund die Hälfte von Oracles Auftragsbestand an noch zu erbringenden Leistungsverpflichtungen (RPO) in Höhe von etwa 638 Milliarden US-Dollar. Allerdings sieht sich OpenAI derzeit Gegenwind durch Chinas neues KI-Modell Kimi K3 sowie Druck durch eine Klage von Apple ausgesetzt.

Unterdessen erwartet S&P, dass sich das Free-Cashflow-Defizit des Unternehmens weiter vergrößern wird. Belastet durch den massiven Ausbau von KI-Rechenzentren wird das Free-Cashflow-Defizit von Oracle im Geschäftsjahr 2027 voraussichtlich ein Minus von 42 Milliarden US-Dollar erreichen.

Die Logik hinter der Herabstufung durch S&P ist klar: Sollte OpenAI in Schwierigkeiten geraten oder gar kollabieren, würde ein riesiger Teil der von Oracle dafür aufgebauten Rechenzentrumskapazitäten brachliegen. Betriebs-, Wartungs- und Abschreibungskosten würden weiterhin wie gewohnt anfallen, ohne dass dem entsprechende Kundeneinnahmen zur Deckung gegenüberstünden – sodass die Bilanz die Hauptlast zu tragen hätte.

Peer-Divergenz: Markt bestraft „anlagenintensive“ Unternehmen

In scharfem Kontrast dazu, dass der Aktienkurs von Oracle ein Einjahrestief erreicht hat, sind die Branchenkollegen gestiegen, wobei die anlagenleichten Cloudflare ( NET) und Snowflake ( SNOW) in diesem Jahr um 40,33 % bzw. 25,66 % gestiegen sind. Dies beweist auch, dass der Rückgang von Oracle keine kollektive Korrektur im Bereich des KI-Cloud-Computings ist.

Ähnlich hat sich das kapitalintensive Unternehmen CoreWeave ( CRWV) ebenfalls schlechter als der Markt entwickelt und in diesem Monat einen Rückgang von 25 % verzeichnet. Dies beweist einmal mehr, dass der Markt Unternehmen mit dem Modell 'hohe Capex + hohe Verschuldung' bestraft.

Der Cashflow-Druck bei Oracle hat ein extremes Niveau erreicht: Der freie Cashflow für das Geschäftsjahr 2026 liegt bei minus 23,69 Milliarden US-Dollar, während die Investitionsausgaben im selben Zeitraum stolze 55,66 Milliarden US-Dollar betragen. Die Gesamtverbindlichkeiten sind auf 218,7 Milliarden US-Dollar angewachsen. Die Netto-Investitionsausgaben auf Cash-Basis für das Geschäftsjahr 2027 belaufen sich auf rund 70 Milliarden US-Dollar, und wenn man Anzahlungen von Kunden und zeitliche Verschiebungen bei Lieferantenzahlungen einbezieht, wird erwartet, dass die gesamten Investitionsausgaben 90 bis 95 Milliarden US-Dollar erreichen.

Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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