SpaceX reicht offiziell Unterlagen bei der SEC ein. Aufschlüsselung des größten IPO-Prospekts der Geschichte: Starlink macht 70% des Umsatzes aus, F&E-Ausgaben steigen um 125%
SpaceX hat den IPO-Antrag bei der SEC eingereicht, mit Goldman Sachs, Morgan Stanley und anderen als Konsortialbanken. Das Unternehmen plant, Aktien der Klassen A und B auszugeben. Musk hält 85,1 % der Stimmrechte. Die Umsätze stiegen bis 2025, aber Nettoverluste blieben bestehen, hauptsächlich aufgrund exponentiell wachsender F&E-Ausgaben. Im Q1 2026 weitete sich der Nettoverlust trotz Umsatzwachstum, primär durch F&E-Kosten für Satelliten, Starlink und Bodenausrüstung. Die Konnektivität (Starlink) trug 69 % zum Gesamtumsatz bei und war das einzige profitable Segment, während Weltraum und KI Verluste verzeichneten. Starlink bedient 10,3 Mio. Nutzer in 164 Märkten.

TradingKey – Laut einer am 20. Mai veröffentlichten Mitteilung der US-Börsenaufsicht SEC hat SpaceX, Elon Musks bisher größtes IPO-Projekt, offiziell den Antrag bei der SEC eingereicht. Berichten zufolge reichte SpaceX den Antrag bereits im April dieses Jahres vertraulich ein.
Zu den Konsortialbanken für dieses SpaceX-Angebot gehören Goldman Sachs, Morgan Stanley, BofA Securities, Citigroup und J.P. Morgan Securities. SpaceX wird zwei Klassen von Stammaktien ausgeben: Stammaktien der Klasse A (eine Stimme pro Aktie) und Stammaktien der Klasse B (zehn Stimmen pro Aktie). Dem Prospekt zufolge hält Musk insgesamt 85,1 % der Stimmrechte, wobei er 12,3 % der A-Aktien und 93,6 % der B-Aktien besitzt.
In finanzieller Hinsicht meldete SpaceX für die am 31. Dezember endenden Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025 Umsätze in Höhe von 10,387 Mrd. USD, 14,015 Mrd. USD bzw. 18,674 Mrd. USD. Das entsprechende unverwässerte Nettoergebnis pro Aktie belief sich für dieselben Zeiträume auf einen Verlust von 1,68 USD, einen Gewinn von 0,01 USD bzw. einen Verlust von 1,69 USD.
Bemerkenswert ist, dass die Forschungsausgaben innerhalb der Kostenkategorien des Unternehmens exponentiell gestiegen sind. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) beliefen sich in den entsprechenden Zeiträumen auf 2,105 Mrd. USD, 3,464 Mrd. USD und 8,643 Mrd. USD, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 60,01 % entspricht.
Diese aggressive Haltung des „Cash-Burn für Technologie“ spiegelte sich auch im jüngsten Finanzbericht wider: Im ersten Quartal 2026 erzielte SpaceX zwar einen Umsatz von 4,694 Mrd. USD – ein stetiger Anstieg von 15,4 % im Vorjahresvergleich –, doch der Nettoverlust weitete sich ausgehend von einer niedrigen Basis im Vorjahreszeitraum deutlich um 709,8 % aus. Die „Hauptbelastung“ hinter dieser Ergebnislücke war der Posten der F&E-Ausgaben, der im Vergleich zum Vorjahr um 125,7 % in die Höhe schnellte.
SpaceX stellte fest, dass die steigenden Kosten primär auf drei Faktoren zurückzuführen sind: einen Anstieg der F&E- und Produktionskosten für Satelliten der nächsten Generation um 62 Mio. USD, einen Anstieg der Kosten für Starlink-Kits um 8 Mio. USD sowie zusätzliche Kosten für Bodenausrüstung in Höhe von 14 Mio. USD. Dies verdeutlicht, dass das Unternehmen den Großteil seines Cashflows ungeachtet der Kosten in den technologischen Fortschritt investiert.
Darüber hinaus unterteilt SpaceX sein Hauptgeschäft derzeit in drei Segmente: Weltraum, Konnektivität und Künstliche Intelligenz. Das Segment Konnektivität konzentriert sich auf den Starlink-Satellitennetzwerkdienst mit einem Kundenstamm, der sowohl Endverbraucher als auch Partnerschaften mit nationalen Regierungen und Militärbehörden umfasst.
Konkret erreichte der Gesamtumsatz von SpaceX im ersten Quartal 2026 eine Höhe von 4,69 Mrd. USD, wobei allein das Segment Konnektivität 3,26 Mrd. USD oder 69 % des Gesamtumsatzes des Unternehmens beisteuerte.
Von den drei Geschäftsbereichen erreichte nur das Segment Konnektivität die Gewinnzone. In diesem Quartal verzeichnete das Segment Weltraum einen operativen Verlust von 662 Mio. USD und das KI-Segment ein Minus von 2,5 Mrd. USD, während das Segment Konnektivität einen Gewinn von 1,19 Mrd. USD auswies.
Der Prospekt zeigt, dass das Starlink-Geschäft basierend auf den Daten des ersten Quartals dieses Jahres mittlerweile 164 Länder und regionale Märkte weltweit abdeckt, bei einer kumulierten Nutzerbasis von 10,3 Millionen. Der Dienst stützt sich auf ein Netzwerk von rund 9.600 Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn; diese Konstellationsgröße macht bereits 75 % der weltweit aktiven, manövrierfähigen Satelliten im Orbit aus.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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