Kioxia-Aktien steigen um über 5 %, da ein 5-Milliarden-Dollar-Rückkaufplan verfehlte Gewinnziele ausgleicht
Die Aktien von Kioxia Holdings stiegen am 3. August um 5,72 %, nachdem sie zuvor deutlich nachgegeben hatten. Trotz rekordverdächtiger Q1-Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2027 verfehlte das Unternehmen die Markterwartungen bei Gewinn und Marge. Die Anleger reagierten jedoch positiv auf ein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm von bis zu 800 Milliarden Yen sowie einen Aktiensplit. Zudem stützt die technologische Roadmap im Bereich KI-optimierter NAND-Speicherlösungen das Vertrauen. Analysten betrachten das Wachstum bei Enterprise-SSDs als essenziell, während Bedenken hinsichtlich einer möglichen Verlangsamung des Preisanstiegs bei Flash-Speichern bestehen bleiben. Kioxia hält an einer „Overweight“-Einschätzung fest.

TradingKey – Während der asiatischen Handelssitzung am 3. August erlebten die Aktien des japanischen Speicherchip-Riesen Kioxia Holdings eine Achterbahnfahrt: Im frühen Handel brachen sie um über 4 % ein, bevor sie eine V-förmige Erholung vollzogen, im Tagesverlauf um über 10 % nach oben schnellten und schließlich mit einem Plus von 5,72 % bei 49.140 Yen (ca. 313 US-Dollar) schlossen.

[Quelle: Futu]
Diese Kehrtwende war auf zwei schwergewichtige Kapitalmaßnahmen zurückzuführen, die am selben Tag wirksam wurden: ein Aktiensplit im Verhältnis 1:3 (wirksam zum 1. Oktober 2026) und ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 800 Milliarden Yen (ca. 5,11 Milliarden US-Dollar) zum Rückkauf von bis zu 30 Millionen Aktien, was 5,5 % der ausstehenden Aktien entspricht.
Nach Börsenschluss am 31. Juli legte Kioxia seine Finanzergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 (April bis Juni 2026) vor. Die Daten zeigten, dass der Umsatz von Kioxia, begünstigt durch die starke Nachfrage nach Hochleistungsspeichern für KI-Server und Rechenzentren, 1,77 Billionen Yen (ca. 11 Milliarden US-Dollar) erreichte, was einem sprunghaften Anstieg von 415 % im Jahresvergleich entspricht und ein neues Rekordhoch markiert.
Der operative Gewinn (Non-GAAP) erreichte 1,3262 Billionen Yen, ein Plus von 2.833 % im Jahresvergleich. Der operative Gewinn nach GAAP belief sich auf 1,27 Billionen Yen, ein Plus von 2.728 % im Jahresvergleich, während der Nettogewinn im Jahresvergleich um 4.506 % auf 842,17 Milliarden Yen in die Höhe schoss. Davon steuerten SSD- und Speicherprodukte einen Umsatz von 1,1747 Billionen Yen bei, was einem Zuwachs von rund 440 % im Jahresvergleich entspricht.
Dennoch blieb diese Bilanz hinter den Markterwartungen zurück: Der operative Gewinn verfehlte die durchschnittliche Analystenschätzung von 1,37 Billionen Yen, der Nettogewinn blieb hinter den erwarteten 973,81 Milliarden Yen zurück und auch die Bruttomarge lag mit 78 % unter der Markterwartung von 78,3 %.
Was die Anleger noch mehr besorgt, ist, dass das Unternehmen für das zweite Quartal einen Umsatz von 2,39 Billionen Yen und einen operativen Gewinn (Non-GAAP) von rund 1,9 Billionen Yen erwartet, was ebenfalls unter den Marktprognosen liegt. Einige Analysten wiesen darauf hin, dass der Markt besorgt ist, dass sich der Aufwärtstrend bei den Flash-Speicherpreisen verlangsamt.
Gerade als die Marktstimmung unter Druck stand, sendete Kioxia gleichzeitig positive Signale an der Technologiefront. Medienberichten vom 3. August zufolge visiert das japanische Unternehmen Kioxia den NAND-Markt der nächsten Generation für künstliche Intelligenz (KI) an und plant, noch in diesem Jahr die neuesten Standard-NAND-Lösungen in Serie zu produzieren, darunter SSDs mit „PCIe (PCI Express) 6.0“-Schnittstelle für Rechenzentren und Unternehmensserver sowie den Speicherstandard „UFS (Universal Flash Storage) 5.0“ für Endgeräte wie KI-Smartphones.
Als technologische Basis für die genannten Produkte begann Kioxia im Juli mit der Auslieferung von Mustern seines BiCS FLASH 3D-Flash-Speicherchips der 10. Generation. Dieser Chip verfügt über eine gestapelte Architektur mit 332 Lagen, was die Speicherdichte im Vergleich zum Vorgängermodell um 59 % und die Geschwindigkeit der I/O-Schnittstelle um 33 % erhöht.
JPMorgan ( JPM) wies in einer Research-Studie vom Juni darauf hin, dass der Ausbau des Umsatzes mit Enterprise-SSDs ein wesentlicher Beobachtungspunkt bleibt und die Nachfrage weiterhin robust ist, wobei das Rating auf „Overweight“ und das Kursziel auf 155.000 Yen belassen wurden.
Die Erholung des Aktienkurses an diesem Tag deutet darauf hin, dass das Rückkaufprogramm im Wert von 5,15 Milliarden US-Dollar und die Technologie-Roadmap für KI-NAND der nächsten Generation dem Markt helfen, den Druck durch die kurzfristigen Gewinnprognosen zu verarbeiten.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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