Japanische und südkoreanische Aktien brechen ein, während der KOSPI den Circuit Breaker auslöst; Samsung fällt um über 7 %, SK Hynix um über 9 %
Die Aktienmärkte in Japan und Südkorea verzeichneten am 28. Juli infolge schwacher US-Halbleitertitel und geopolitischer Unsicherheiten im Nahen Osten deutliche Verluste. Der KOSPI fiel um 7,24 %, was den Einsatz von „Sidecar“-Mechanismen zur Volatilitätsbegrenzung erforderte, während der Nikkei 225 um 3,75 % nachgab. Besonders betroffen waren Halbleiterwerte wie SK Hynix und Samsung mit Einbrüchen von über 7 %. Die negative Stimmung spiegelt eine breitere Kapitalrotation aus hoch bewerteten Technologiesektoren wider. Zudem belasten die US-Drohungen bezüglich militärischer Aktionen gegen den Iran die Marktstabilität zusätzlich und verschärfen die Risikoaversion der Anleger.

TradingKey – Im frühen asiatischen Handel am 28. Juli verzeichneten die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte erneut schwere Verluste, wobei Samsung um über 7 % und SK Hynix um mehr als 9 % einbrachen.
Belastet durch den nächtlichen Einbruch bei US-Halbleiteraktien und die zunehmende Unsicherheit im Nahen Osten eröffneten sowohl südkoreanische als auch japanische Aktien schwächer und gaben im Handelsverlauf weiter nach.
Der südkoreanische Leitindex KOSPI fiel um 7,24 % auf 6.266,78 Punkte. Da sich der Verkaufsdruck am Markt verstärkte, aktivierte die Korea Exchange im Tagesverlauf ihren „Sidecar“-Mechanismus und setzte programmgesteuerte Verkaufsaufträge am KOSDAQ-Markt aus, um die extreme Volatilität einzudämmen.

Quelle: TradingView
Der japanische Nikkei 225 Index fiel um 3,75 % und rutschte damit unter die wichtige Marke von 63.000 Punkten.
Der südkoreanische Halbleitersektor führte den allgemeinen Marktabschwung an, wobei SK Hynix um 9,31 % auf 1.647.000 Won (ca. 1.190 US-Dollar) einbrach und Samsung Electronics um 7,09 % auf 236.000 Won (ca. 170 US-Dollar) nachgab.
Auch japanische Technologieaktien standen unter Druck, wobei die SoftBank Group um 4,03 % auf 5.116 Yen (ca. 31,3 US-Dollar) nachgab.
Über Nacht war der US-Halbleitersektor der Hauptbelastungsfaktor, wobei der Philadelphia Semiconductor Index im Tagesverlauf um über 5 % einbrach, bevor er mit einem Minus von rund 2 % schloss. Nvidia verlor über 5 % und ASML gab in ähnlicher Weise um mehr als 5 % nach. Unterdessen rutschte der Aktienkurs von SK Hynix unter seinen US-IPO-Preis, und die ADRs von Kioxia sind von ihrem Höchststand Ende Juni um mehr als 57 % eingebrochen.
Infolgedessen übernahm der asiatische Chip-Sektor die pessimistische Stimmung der US-Märkte, während sich die Kapitalrotation aus hoch bewerteten Technologiesektoren fortsetzte.
Auf makroökonomischer Ebene belasteten geopolitische Risiken weiterhin die Marktstimmung. Berichten zufolge erklärte US-Präsident Donald Trump am 27. Juli, dass die USA weiterhin Geduld aufbringen, um ein Waffenstillstandsabkommen mit dem Iran auszuhandeln. Sollten beide Seiten jedoch keine neue Vereinbarung erzielen können, würden die USA die Militäraktionen gegen den Iran wieder aufnehmen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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