Südkoreas Kospi-Index steigt um über 4,8 %, Kospi-200-Futures lösen 5 % Upside-Circuit-Breaker aus
Der südkoreanische Aktienmarkt zeigte eine kräftige Erholung mit einem KOSPI-Anstieg von 4,8 %, angeführt von Samsung Electronics und SK Hynix. Dies löste den „Sidecar“-Mechanismus der Korea Exchange aus, der den Programmhandel unterbrach. Die Erholung wird durch positive Nachrichten aus dem Halbleitersektor, NVIDIAs KI-Kooperationen und eine Rede des Präsidenten Lee Jae-myung, der den Markt als unterbewertet einstufte, gestützt. Die Regierung plant zudem Investitionsprojekte außerhalb des Halbleitersektors. Trotz der Erholung bleiben Bedenken hinsichtlich der Marktbreite und extrem hoher Hebelwirkung bestehen, was das Risiko von Zwangsliquidierungen bei einer erneuten Korrektur erhöht.

TradingKey - Zu Beginn der frühen asiatischen Handelssitzung am 9. Juni verzeichnete der südkoreanische Aktienmarkt eine kräftige Erholung. Die frühen Gewinne des KOSPI weiteten sich auf 4,8 % aus, wobei Samsung Electronics und SK Hynix beide um rund 6 % stiegen und damit den breiteren Markt anführten. Die Korea Exchange löste ihren „Sidecar“-Mechanismus aus, als die KOSPI 200 Futures um 5 % nach oben schnellten, was den Programmhandel für fünf Minuten unterbrach.

Dies ist das elfte Mal seit 2026, dass die Korea Exchange den kaufseitigen Sidecar-Mechanismus ausgelöst hat. Gemäß den Regeln der Korea Exchange wird der Sidecar-Mechanismus aktiviert, wenn der Preis der KOSPI 200 Futures für mindestens eine Minute um 5 % vom Abrechnungspreis der vorangegangenen Sitzung abweicht, wodurch die Ausführung von Programmhandelsaufträgen für fünf Minuten ausgesetzt wird.
In der vorangegangenen Handelssitzung am 8. Juni stürzte der KOSPI-Index während der asiatischen Handelszeiten um mehr als 8 % ab. Dies löste einen „Circuit Breaker“ aus, der den Handel für 20 Minuten unterbrach, bevor der Index bei 7.484,41 Punkten schloss – der stärkste Rückgang an einem einzigen Tag seit März 2024.
Diese Erholung wird primär von drei Faktoren getrieben. Die starke nächtliche Erholung des Philadelphia Semiconductor Index, gepaart mit der Unterzeichnung mehrerer KI-Kooperationsvereinbarungen durch NVIDIA-CEO Jensen Huang mit südkoreanischen Unternehmen, hat das Anlegervertrauen in die südkoreanische Halbleiter-Lieferkette gestärkt.
Der südkoreanische Präsident Lee Jae-myung erklärte auf einer Pressekonferenz am 8. Juni anlässlich seines ersten Amtsjubiläums ausdrücklich, dass der KOSPI weiterhin unterbewertet sei und die Volatilität teilweise auf Neugewichtungen ausländischer Portfolios zurückzuführen sei. Er gab zudem bekannt, dass die Regierung groß angelegte Investitionsprojekte starten wird, um neue Wachstumsmotoren jenseits des Halbleitersektors zu identifizieren.
Was die Schwergewichte betrifft, die die Erholung vorantreiben, so stieg Samsung Electronics im frühen Handel um etwa 6 %, während SK Hynix rund 8 % zulegte. Zusammen haben die beiden Halbleitergiganten etwa 72 % der diesjährigen Gewinne des KOSPI beigetragen. Allerdings bleibt die Markttiefe ein Problem; Reuters stellte zuvor fest, dass der Subindex für Elektro und Elektronik zwar mit einem Plus von etwa 6 % an der Spitze lag, jedoch nur rund 4 % der KOSPI-Komponenten Rekordhochs erreichten, was die geringe Marktbreite zu einem Grund zur Sorge macht.
Vorsicht ist geboten, da die Hebelwirkung am südkoreanischen Aktienmarkt weiterhin historische Extremwerte erreicht. Zum 5. Juni belief sich der Saldo des Margin-Handels auf rund 37,74 Billionen Won, und zum 1. Juni lag der Bestand an Broker-Krediten bei etwa 27,8 Billionen Won, was einem Anstieg von 61,6 % seit Jahresbeginn entspricht.
Sollte der Index erneut drehen, würden Zwangsliquidierungen von Konten mit hohem Hebel das Risiko eines sekundären Ausverkaufs verstärken. Goldman Sachs hatte zuvor angedeutet, dass der südkoreanische Markt aufgrund starker Fundamentaldaten nach dem Crash vor einer Erholung stehe, wenngleich kurzfristige Volatilität unvermeidlich bleibt.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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