Iran greift Israel erneut an. Ölpreise steigen kurzzeitig sprunghaft an, drei große US-Index-Futures drehen
Die Spannungen im Nahen Osten eskalierten mit direkten Raketenangriffen des Iran auf Israel, die erste seit April. Israel meldete das Abfangen der Raketen, verzeichnete aber zwei Verletzte. Eine energische Antwort Israels wird erwartet. Dies führte zu einer Neubewertung geopolitischer Risiken: WTI- und Brent-Rohöl-Futures stiegen um über 3 %. US-Aktienindex-Futures zeigten sich uneinheitlich. Die Safe-Haven-Nachfrage verstärkte sich. US-Präsident Trump forderte Verhandlungen und bat Israel, auf Vergeltung zu verzichten. Der Waffenstillstand ist fragil, die Aussichten für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus sind unsicher. Kurzfristig dürften Ölpreise weiterhin volatil bleiben, getrieben von der Geopolitik.

TradingKey - Die Spannungen im Nahen Osten sind erneut massiv eskaliert. Am Abend des 7. Juni Ortszeit feuerte der Iran als Reaktion auf israelische Luftangriffe auf die südlichen Vororte von Beirut im Libanon mindestens drei Wellen ballistischer Raketen auf das israelische Kernland ab. Dies markiert den ersten direkten Angriff auf israelisches Territorium seit dem Waffenstillstand zwischen den beiden Ländern am 8. April.
In zahlreichen Gebieten im Norden Israels wurde Luftalarm ausgelöst. Das israelische Militär gab bekannt, alle ankommenden Raketen abgefangen zu haben, wobei jedoch zwei Personen auf dem Weg in Schutzräume verletzt wurden. Allerdings erklärten israelische Regierungsvertreter unmissverständlich, dass sie „mit einer energischen Antwort“ reagieren würden, was auf mögliche weitere militärische Vergeltungsmaßnahmen hindeutet.

Geopolitische Risiken wurden augenblicklich neu bewertet. Die Futures auf die Rohölsorte WTI sprangen im frühen asiatisch-pazifischen Handel um über 3 % auf 93,45 USD pro Barrel nach oben, während Brent-Rohöl-Futures zeitweise um 3,6 % stiegen und 96,47 USD pro Barrel erreichten.

Die Kursgewinne der US-Aktienindex-Futures verringerten sich insgesamt: Dow-Jones-Futures sanken um 0,27 %, S&P-500-Futures drehten kurzzeitig mit über 0,2 % ins Minus und Nasdaq 100-Futures notierten zeitweise nahezu unverändert. Die Safe-Haven-Stimmung am Markt hat sich deutlich verstärkt.
US-Präsident Trump äußerte sich unmittelbar nach dem Vorfall und forderte den Iran zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Zugleich erklärte er, er werde den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu anrufen, um diesen ausdrücklich zu bitten, dass Israel „auf Vergeltung verzichte“.
Diese Konfliktrunde hat die Fragilität des vorangegangenen Waffenstillstandsabkommens vollständig offengelegt und wirft erneut einen Schatten auf die Aussichten für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus. Der Markt beobachtet genau, ob die USA und Israel weitere Gegenmaßnahmen ergreifen werden. Daher werden die kurzfristigen Ölpreistrends im Einklang mit der Lage im Nahen Osten weiterhin heftig schwanken.
Für Anleger ist der geopolitische Aufschlag derzeit die dominierende Preislogik am Ölmarkt. Jegliche neuen Signale einer militärischen Eskalation könnten die Ölpreise über die Marke von 100 USD treiben.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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