Der Devisenstratege Lloyd Chan von MUFG weist darauf hin, dass Asien besonders anfällig für mögliche Störungen der Energieversorgung durch die Straße von Hormus ist. Ein anhaltender Energieschock würde die Inflation anheizen, die Leistungsbilanzen verschlechtern und das Wachstum belasten, wodurch der südkoreanische Won, der philippinische Peso und der thailändische Baht unter Druck geraten könnten. Im Gegensatz dazu gilt der chinesische Yuan als vergleichsweise widerstandsfähig, was auch dem malaysischen Ringgit aufgrund der engen Wechselkursbewegung zugutekommen dürfte.
"Für Asien wären anhaltende Störungen der Energieflüsse durch die Straße von Hormus besonders schädlich."
"Ein längerer Energieschock würde die Inflationsrisiken erhöhen, die Dynamik der Leistungsbilanzen verschlechtern und die Wachstumsaussichten in der Region deutlich belasten."
"Währungen wie der Won, der Peso und der Baht dürften anfällig bleiben, während der Yuan vergleichsweise abgeschirmt ist."
"Im Gegensatz dazu dürfte der Yuan relativ stabil bleiben, gestützt durch eine höhere Energieautarkie und umfangreiche strategische Reserven."
"Diese Widerstandsfähigkeit dürfte wiederum den Ringgit stützen, der sich in der Regel im Gleichlauf mit dem Yuan bewegt und weiterhin von soliden binnenwirtschaftlichen Fundamentaldaten profitiert."