US-Präsident Donald Trump scheint entschlossen zu sein, eine Vereinbarung mit dem Iran zu erreichen, die darauf abzielt, die Feindseligkeiten im Nahen Osten zu beenden, berichtete Reuters am Dienstag.
Die Beamten erklärten, sie hielten es für unwahrscheinlich, dass der Iran den US-Forderungen in einer neuen Verhandlungsrunde zustimmen würde, die am 28. Februar mit dem Beginn des US-israelischen Kriegs gegen den Iran gescheitert war.
1. Der Iran muss seine bestehenden nuklearen Kapazitäten abbauen.
2. Der Iran muss sich verpflichten, niemals nach Atomwaffen zu streben.
3. Es wird keine Urananreicherung auf iranischem Gebiet geben.
4. Der Iran muss seinen Vorrat von etwa 450 Kilogramm auf 60 Prozent angereichertem Uran in naher Zukunft der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) übergeben, gemäß einem noch zu vereinbarenden Zeitplan.
5. Die Nuklearanlagen in Natanz, Isfahan und Fordo müssen demontiert werden.
6. Der IAEA, der nuklearen Aufsichtsbehörde der UN, muss vollständiger Zugang, Transparenz und Kontrolle im Iran gewährt werden.
7. Der Iran muss sein regionales Proxy-"Paradigma" aufgeben.
8. Der Iran muss die Finanzierung, Steuerung und Bewaffnung seiner regionalen Stellvertreter einstellen.
9. Die Straße von Hormus muss offen bleiben und als freier Seeweg fungieren.
10. Das Raketenprogramm des Iran muss sowohl in Reichweite als auch Menge begrenzt werden, mit spezifischen Schwellenwerten, die zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt werden.
11. Jede zukünftige Nutzung von Raketen wäre auf Selbstverteidigung beschränkt.
12. Der Iran würde eine vollständige Aufhebung der von der internationalen Gemeinschaft verhängten Sanktionen erhalten.
13. Die USA würden den Iran bei der Weiterentwicklung seines zivilen Atomprogramms unterstützen, einschließlich der Stromerzeugung im Kernkraftwerk Bushehr.
14. Der sogenannte "Snapback"-Mechanismus, der die automatische Wiedereinführung von Sanktionen ermöglicht, falls der Iran nicht kooperiert, würde entfernt.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.