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US-Präsident Trump: Iran will unbedingt einen Deal machen, könnte innerhalb von fünf Tagen oder früher sein

FXStreetMar 23, 2026 1:06 PM

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, sagte am Montag gegenüber dem Fox Business Network, dass der Iran „dringend“ einen Deal machen wolle, und fügte hinzu, dass ein Deal innerhalb von fünf Tagen oder sogar noch früher erreicht werden könnte, so Reuters.

Trump bemerkte, dass die jüngsten Gespräche zwischen den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner und ihren Gegenübern am Sonntagabend stattfanden.

Marktreaktion

Die Rohölpreise setzen nach dieser Schlagzeile ihren Rückgang fort. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Preis für ein Barrel West Texas Intermediate (WTI) unter 90 USD und damit etwa 9 % unter dem Tageshoch.

Unterdessen wurden die US-Aktienindex-Futures zuletzt mit einem Tagesanstieg zwischen 2,2 % und 2 % gesehen, was eine risikoscheue Marktstimmung widerspiegelt.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

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