
Mitglied des Federal Reserve (Fed) Board of Governors Stephan Miran äußerte am Freitag, dass die Geldpolitik passiv gestrafft wurde und fügte hinzu, dass die Zentralbank sich niedrigere Zinssätze leisten kann.
Die Federal Reserve ist eines der größten Risiken für das Wachstum.
Die Geldpolitik hat sich passiv gestrafft.
Wir missverstehen, wie restriktiv die Geldpolitik ist.
Die Inflation, wenn man Verzerrungen betrachtet, ist sehr nah am Ziel.
Es gibt etwas Spielraum auf dem Arbeitsmarkt; es gibt Raum für die Geldpolitik, um zu helfen.
Wir können uns niedrigere Zinssätze leisten.
Ich denke nicht, dass wir ein Inflationsproblem haben, die Preise sind ungefähr stabil.
Ich mache mir keine Sorgen über die Inflation, es sei denn, ich sehe einen starken Anstieg im Mietmarkt.
Es macht Sinn, weiterhin zu versuchen, den Arbeitsmarkt mit einer lockereren Geldpolitik zu unterstützen.
Wenn das Angebot steigt, um die Nachfrage zu decken, kann man hohes Wachstum ohne Inflation haben.
Die natürliche Arbeitslosenquote liegt wahrscheinlich bei 4%.
Wir haben keine signifikanten Tarifeffekte auf die Inflation gesehen.
Der fiskalische Ausblick der USA verbessert sich und das Wirtschaftswachstum der USA übertrifft die Erwartungen, was den Status des US-Dollars als Reservewährung stärkt.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wird der US Dollar Index (DXY) bei 97,00 gehandelt und liegt damit 0,10% über dem Tageswert.
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.