
Mitglied des Federal Reserve Board of Governors Stephan Miran stellte am Montag fest, dass die Fed unter anderem vollständige Autonomie von politischen Operationen wahren sollte. Miran relativierte dann die äußeren Ränder seines eigenen Kommentars und erklärte, dass 100%ige Unabhängigkeit der Fed "unmöglich" sei.
Miran wies auch darauf hin, dass vollständige Abschreibung von Steuerpolitik die Wirtschaft unterstützen wird. Die vollständige Abschreibung ermöglichte es Unternehmen, Ausrüstungen und Produktionsmaschinen im selben Jahr, in dem sie gekauft werden, vollständig abzuschreiben, anstatt den typischen Abschreibungsstandards zu folgen.
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.