
Der Präsident der Federal Reserve Bank of Atlanta, Raphael Bostic, kommentierte, dass er glaubt, dass der Inflationsdruck im Laufe des Jahres anhalten wird und dass viele Unternehmen weiterhin Zölle in die Preise einbeziehen, während des Treffens des Vorstands der Metro Atlanta Chamber am Donnerstag.
Viele Unternehmen beziehen weiterhin Zölle in die Preise ein.
Ich erwarte, dass der Inflationsdruck bis 2026 anhält.
Ich erwarte ein BIP-Wachstum von über 2 % im Jahr 2026.
Der Inflationsdruck geht weit über Zölle hinaus, wie im Gesundheitswesen.
Der Arbeitsmarkt ist heute nicht so angespannt, aber auch nicht locker.
Wir müssen restriktiv bleiben, da die Inflation zu hoch ist."
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.