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SAP will Gebührenstruktur für KI-Ära überarbeiten

ReutersMar 18, 2026 3:39 PM

- SAPSAPG.DE-Chef Christian Klein will mit einer neuen Gebührenstruktur auf die Umwälzungen durch Künstliche Intelligenz (KI) reagieren. Statt der Zahl der Nutzer entscheide künftig der Umfang des KI-Einsatzes über die Höhe der Zahlungen. "Es wäre unsinnig, weiterhin Abonnementgebühren zu verlangen, da KI so leistungsfähig ist, dass sie viele Aufgaben automatisieren wird", zitierte die Nachrichtenagentur Bloomberg den Manager des Walldorfer Softwarekonzerns am Mittwoch. Die Technologie reduziere den Personalbedarf der Unternehmen. SAP bestätigte auf Anfrage die Überarbeitung des Gebührenmodells.

Das Unternehmen kündigte zudem den Aufbau neuer Teams an, die Kunden bei der Entwicklung von KI-Agenten auf Basis der SAP-Programme helfen sollen. KI-Agenten können komplexe Aufgaben weitgehend selbstständig erledigen. Klein gab unlängst die Zuständigkeit für den Vertrieb ab und konzentriert sich auf das Thema KI.

Anbieter von Unternehmenssoftware stehen seit Längerem unter Druck. Anleger befürchten, dass KI-Modelle diese Programme überflüssig machen könnten. In den vergangenen Wochen hatten die Ankündigungen neuer Funktionen für die KI "Claude" von Anthropic an den Börsen mehrfach Kursturbulenzen ausgelöst. SAP-Chef Klein hat diese Spekulationen wiederholt zurückgewiesen. "Wir verlieren keine Aufträge wegen KI. Wir gewinnen Aufträge wegen KI", betonte er bei der Vorlage der Geschäftszahlen im Januar. Im Vergleich zu ihrem Rekordhoch vom Februar 2025 hat die SAP-Aktie dennoch mehr als 40 Prozent eingebüßt.

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