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Merz und Støre verurteilen US-Lockerung der Russland-Sanktionen scharf

ReutersMar 13, 2026 10:41 AM

- Bundeskanzler Friedrich Merz und der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre haben die US-Lockerung der Öl-Sanktionen gegen Russland scharf kritisiert. "Ich will das sehr deutlich sagen, jetzt Sanktionen zu lockern, aus welchen Gründen auch immer, das halten wir für falsch", sagte Merz am Freitag im norwegischen Andoya. "Russland zeigt leider weiter keine Verhandlungsbereitschaft. Wir werden deshalb den Druck auf Moskau weiter erhöhen." Es habe am Mittwoch eine Schaltkonferenz der G7-Staats- und Regierungschefs gegeben, auch mit US-Präsident Donald Trump. "Es gab eine sehr klare Meinung von sechs Mitgliedern der G7, dass dies nicht das richtige Signal ist", fügte der Kanzler hinzu.

Er habe am Freitagmorgen erfahren, dass die US-Regierung die Öl-Sanktionen gegen Russland dennoch für eine begrenzte Zeit lockere. "Noch einmal, wir halten das für falsch. Es gibt im Augenblick ein Preisproblem, aber kein Mengenproblem", betonte Merz. Insofern wolle er gerne wissen, welche Motive die amerikanische Regierung noch dazu bewogen hätten, diese Entscheidung zu treffen.

Genauso äußerte sich der norwegische Ministerpräsident. Man sei sich einig darüber, dass Sanktionen gegen Russland wichtig seien, weil die Regierung in Moskau den Krieg gegen die Ukraine nicht beende. "Russland ist am empfindlichsten für diese Signale in dem Bereich Energie. Es ist also ganz falsch, hier mit einer Lockerung zu beginnen", kritisierte Støre. Europa habe bereits ein klares Zeichen gesendet und sich unabhängig von russischer Energie gemacht.

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