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NAHOST-TICKER-USA bringen Hormus-Geleitschutz mit Verbündeten ins Spiel

ReutersMar 12, 2026 8:49 PM

- Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

21.22 Uhr - US-Finanzminister Scott Bessent bringt einen Geleitschutz für Schiffe durch die Straße von Hormus unter Beteiligung von Verbündeten ins Spiel. "Ich glaube, dass die US-Marine - vielleicht gemeinsam mit einer internationalen Koalition - Schiffe eskortieren wird, sobald es militärisch möglich ist", sagt Bessent dem Sender Sky News. Voraussetzung sei, dass der Luftraum vollständig kontrolliert werde und der Iran nicht mehr in der Lage sei, sein Raketenarsenal wieder aufzubauen.

20.40 Uhr - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zufolge ist der Iran nach fast zwei Wochen gemeinsamer US-israelischer Angriffe "nicht mehr derselbe". Die Revolutionsgarden und Basidsch-Kräfte hätten schwere Schläge erlitten, sagt Netanjahu bei seiner ersten Pressekonferenz seit Kriegsbeginn. Er spreche fast täglich mit US-Präsident Donald Trump. Man wolle den Iran daran hindern, Atom- und Raketenprojekte unter die Erde zu verlegen. Israel könne Bedingungen für einen Regimewechsel schaffen, aber das iranische Volk müsse auf die Straße gehen. Auf die Frage nach Irans neuem geistlichem Oberhaupt Modschtaba Chamenei und Hisbollah-Chef Naim Kassem sagt Netanjahu: "Ich würde keine Lebensversicherung für diese Führer abschließen."

20.45 Uhr - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche prüft nach eigenen Angaben angesichts der Folgen des Iran-Kriegs staatliche Eingriffe bei der Erdgasversorgung. Man werde wahrscheinlich beim Erdgas etwas nachsteuern, sagte Reiche dem "Handelsblatt" laut Vorabbericht. Ihr Haus prüfe derzeit sehr genau, welches das geeignete Kriseninstrument sei. "Und die Argumente für ein solches Kriseninstrument mehren sich gerade." Zu den Folgen des Konflikts für die deutsche Wirtschaft könne man sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verlässlich äußern, sagte Reiche der Zeitung weiter: "Die Lage im Iran ist hochdynamisch."

18.05 Uhr - Das iranische Außenministerium äußert sich zur Lage in der Straße von Hormus. Viele Schiffe könnten die Meerenge weiterhin passieren - sofern sie sich mit der iranischen Marine abstimmten, heißt es in einer von der Nachrichtenagentur Mehr verbreiteten Erklärung von Ministeriumssprecher Esmaeil Baghaei. Zu den Bedingungen vor dem Kriegsbeginn am 28. Februar könne es aber nach den gegenwärtigen Ereignissen generell keine Rückkehr geben, fügt er hinzu.

18.00 Uhr - Eine FBI-Warnung vor möglichen iranischen Drohnenangriffen in Kalifornien basiert nach Angaben des Weißen Hauses lediglich auf einem einzigen unverifizierten Hinweis. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, stellt auf X klar: "Es gibt keine solche Bedrohung durch den Iran für unser Heimatland und es gab sie nie." Die vertrauliche Warnung war im vergangenen Monat über das Los Angeles Joint Regional Intelligence Center an Sicherheitsbehörden gegangen. Darin hieß es, der Iran plane angeblich für den Fall von US-Angriffen einen Überraschungsangriff mit unbemannten Luftfahrzeugen von einem Schiff aus auf Ziele in Kalifornien. Die Warnung wurde am Mittwoch publik, während der seit dem 28. Februar andauernde Krieg mit US-amerikanischen und israelischen Angriffen gegen den Iran weitergeht. Präsident Donald Trump zeigt sich unbesorgt über mögliche Vergeltungsschläge des Iran auf US-Territorium.

16.53 Uhr - Die Ratingagentur S&P Global will angesichts des Krieges im Nahen Osten vorerst keine Herabstufungen von Länderbonitäten vornehmen. Man wolle nichts überstürzen, sagt Chefanalyst Roberto Sifon-Arevalo. Allerdings warnt S&P, dass steigende Öl- und Erdgaspreise finanzschwache Länder gefährdeten. Am stärksten betroffen seien die Golfstaaten selbst, auch wenn die meisten über ausreichende finanzielle Puffer verfügten, um die Krise eine Zeit lang durchzustehen. Als zweitstärkste betroffene Region nennt S&P Asien aufgrund der hohen Abhängigkeit von Energieimporten aus dem Golf. Länder wie Indien, Thailand und Indonesien verfügten über vergleichsweise geringe Ölreserven.

16.47 Uhr - Das israelische Militär hat Videoaufnahmen von Reuters zufolge bei seinem Luftangriff auf Beirut ein Gebäude in der Nähe des Regierungssitzes getroffen. Demnach wurde ein Haus im Zentrum der libanesischen Hauptstadt zweimal beschossen, das weniger als einen Kilometer vom Sitz der Regierung entfernt ist. Kurz zuvor hat das israelische Militär eine neue Angriffswelle angekündigt.

16.35 Uhr - US-Präsident Donald Trump erklärt, die iranische Fußball-Nationalmannschaft sei bei der Weltmeisterschaft 2026 willkommen. Er glaube jedoch nicht, dass eine Teilnahme "für deren eigenes Leben und Sicherheit" angemessen sei, schreibt Trump auf Truth Social. Irans Sportminister hatte am Mittwoch nach US-Luftangriffen an der Seite Israels auf Teheran erklärt, der Iran könne nicht an der WM teilnehmen. Das Turnier mit 48 Teams findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko statt. Der Iran soll Spiele in Los Angeles und Seattle austragen.

16.34 Uhr - Im Libanon sind nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums bislang 687 Menschen bei israelischen Angriffen ums Leben gekommen. Israel hat seine Angriffe am 2. März begonnen und damit einen Zwei-Fronten-Krieg gestartet. Erklärtes Ziel des israelischen Militärs ist die Hisbollah-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist.

16.29 Uhr - Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben eine Angriffswelle auf den Libanon gestartet. Ziel sei Beirut, teilt das Militär mit. Im Süden der libanesischen Hauptstadt hat die radikal-islamische Hisbollah Hochburgen.

15.40 Uhr - Die für die Schifffahrt wichtige Straße von Hormus wird den iranischen Revolutionsgarden zufolge geschlossen gehalten. "Wir werden dem Aggressor-Feind die schwersten Schläge zufügen, indem wir die Strategie der Schließung der Straße von Hormus beibehalten", erklärt der Kommandeur der Marineeinheit der Revolutionsgarde auf der Online-Plattform X. Er reagiert damit auf die Stellungnahme des Obersten Führers des Irans, Modschtaba Chamenei, der die Meerenge als Druckmittel gegen den Feind geschlossen halten will.

15.38 Uhr - Nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz gibt es keine Hinweise auf eine verstärkte Anschlagsgefahr durch den Iran-Krieg. "Es gibt im Augenblick keine Erkenntnisse, dass wir hier im Inland von einer erhöhten Gefährdung ausgehen müssten", sagt Merz beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden. Man fahre dennoch die Sicherheitskonzepte hoch, überprüfe Schutzmaßnahmen und erhöhe die Präsenz insbesondere für israelische, jüdische und auch amerikanische Einrichtungen.

14.30 Uhr - Der Iran schreckt nach den Worten seines neuen Obersten Führers, Modschtaba Chamanei, nicht davor zurück, Rache für den Tod seiner Märtyrer zu nehmen. In einer im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung kündigt er an, dass die Schließung der für die Schifffahrt wichtigen Straße von Hormus als Druckmittel gegen den Feind fortgesetzt werde. Zudem müssten alle US-Militärstützpunkte in der Region geschlossen werden, fordert Chamenei. "Wir glauben an die Freundschaft mit unseren Nachbarn und greifen nur die Stützpunkte an", erklärt er. "Und wir werden dies unweigerlich fortsetzen."

14.24 Uhr - Der neue Oberste Führer des Irans, Modschtaba Chamanei, ruft die Bevölkerung zur Einheit auf. Die Menschen sollten am Al-Kuds-Tag teilnehmen, heißt es in einer im staatlichen Fernsehen verlesenen Erklärung Chameneis. Der Al-Kuds-Tag ist ein schiitischer Gedenktag und findet jährlich statt. An ihm gibt es üblicherweise Massendemonstrationen, mit denen die Solidarität mit den Palästinensern ausgedrückt werden soll. Al Kuds ist der arabische Name für Jerusalem.

14.14 Uhr - Das israelische Militär weitet seine Evakuierungsbefehle für den Südlibanon aus. Damit hat sich die betroffene Zone fast verdoppelt. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden aufgefordert, sich in Gebiete nördlich des Flusses Zahrani zu begeben. Ein Militärsprecher veröffentlicht auf der Plattform X eine Karte mit den neuen, rot markierten Zonen. Damit hat das israelische Militär nun die Evakuierung von zehn Prozent des libanesischen Staatsgebiets angeordnet. Im Libanon sind bereits Hunderttausende Menschen durch die israelischen Angriffe vertrieben worden.

13.35 Uhr - Die Türkei warnt davor, im Iran einen Bürgerkrieg anzuzetteln. Sein Land werde es niemandem gestatten, solche Pläne zu schmieden, sagt der türkische Außenminister Hakan Fidan auf einer Pressekonferenz mit Bundesaußenminister Johann Wadephul. "Wir lehnen Pläne ab, die darauf abzielen, einen Bürgerkrieg im Iran auszulösen und Konflikte entlang ethnischer und religiöser Trennlinien zu provozieren", sagt Fidan. "Wir warnen davor. Niemand sollte solchen Fantasien nachjagen. Wir würden das nicht zulassen."

12.55 Uhr - Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Stoere spricht sich gegen eine Deckelung des Gaspreises in Europa aus. Ein solcher Schritt wäre unklug, sagt er auf einer Energiekonferenz in Oslo. Der Preis für Erdgas ist im Zuge des Krieges zwischen den USA und Israel gegen den Iran um rund 60 Prozent gestiegen. Stoere versichert, Norwegen werde als Europas größter Gaslieferant ein verlässlicher Energieversorger für den Kontinent bleiben. Er erinnert daran, dass Europa bereits nach Russlands Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 auf eine Deckelung der Gaskosten verzichtet habe. Norwegen werde sich auch weiterhin gegen einen solchen Preisdeckel aussprechen.

12.50 Uhr - Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Tagen eine Anlage des iranischen Atomprogramms angegriffen. Ziel sei der Standort namens Taleghan gewesen, teilt das Militär mit. Bei Taleghan handelt es sich um eine Einrichtung innerhalb des Militärkomplexes Parchin. Vertreter westlicher Staaten vermuten, dass dieser Komplex mit dem Atomprogramm des Irans in Verbindung steht.

12.44 Uhr - Seit Beginn des Krieges sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) bis zu 3,2 Millionen Menschen innerhalb des Irans vertrieben worden. Diese Zahl werde bei andauernden Feindseligkeiten wahrscheinlich weiter steigen, was eine "besorgniserregende Eskalation des humanitären Bedarfs" darstelle, teilt die Organisation mit. Die Angaben beruhen auf vorläufigen Schätzungen zur Zahl der Haushalte, deren Mitglieder ihre Heimat verlassen mussten. Im Iran leben über 90 Millionen Menschen. Der Krieg hat mit den Angriffen der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar begonnen.

12.35 Uhr - Die Lufthansa GroupLHAG.DE verlängert die Aussetzung ihrer Flüge von und nach Dubai bis zum 28. März. Grund dafür sei eine deutliche Reduzierung der Flugbewegungen durch die dortigen Flughäfen aus Kapazitätsgründen, teilt der Konzern mit. Betroffen seien die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss, ITA Airways, Austrian Airlines und Eurowings. Bislang waren die Flüge bis einschließlich 15. März gestrichen. "Die Lufthansa Group wird prüfen, inwieweit es trotz der starken Einschränkungen möglich sein wird, einzelne Flüge durchzuführen."

12.30 Uhr - Russland fordert Israel und die USA zur Beendigung ihrer Angriffe auf den Iran und zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. "Russland wird weiterhin Schritte unternehmen, um die Eskalation im Nahen Osten so schnell wie möglich zu beenden und alle Widersprüche auf friedlichem Wege beizulegen", sagt die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, in Moskau vor der Presse. Die "illegale Militäraktion" der USA und Israels habe unter der iranischen Zivilbevölkerung Tausende Opfer gefordert, fügt sie unter Berufung auf iranische Behörden hinzu.

12.22 Uhr - Die Europäische Union stellt wegen der stark gestiegenen Strompreise Staatshilfen für energieintensive Unternehmen in Aussicht. Dies sagt EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera auf einer Konferenz des Bundeskartellamts in Berlin. "Die Mitgliedstaaten könnten noch ungenutzte Beihilfemöglichkeiten nutzen, um energieintensive Verbraucher bei den Strompreisen zu entlasten." Die Europäische Kommission sei zudem bereit, mit Unterstützungsmaßnahmen und längerfristigen Plänen einzugreifen, um Unternehmen bei der Bewältigung der Auswirkungen des Krieges zu helfen. Dabei könne man auf die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg zurückgreifen. Damals hatten die Regierungen Unternehmen mit Milliardensummen unterstützt.

12.12 Uhr - Der irakische Ministerpräsident Mohammed Schia al-Sudani verurteilt Angriffe auf die Volksmobilisierungskräfte (PMF) in seinem Land. Sudani ist bestrebt, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Iran und den USA aufrechtzuerhalten. Zu den PMF gehören schiitische Milizengruppen, die als Verbündete des Irans gelten. Im Zuge des seit 28. Februar andauernden Krieges haben mit dem Iran verbündete Milizen US-Stützpunkte im Irak angegriffen. Auch die PMF-Kräfte wurden beschossen, wobei bei dem jüngsten Angriff in Kirkuk im Nordirak ein Kämpfer getötet wurde.

11.42 Uhr - Ein Containerschiff der Reederei Hapag-LloydHLAG.DE ist nahe der Straße von Hormus von Projektilteilen getroffen worden. Das Schiff "Source Blessing" sei nicht direkt getroffen worden, habe aber Feuer gefangen, teilte der Hamburger Konzern mit. Der Frachter sei an den dänischen Konkurrenten MaerskMAERSKb.CO verchartert. Die Besatzungsmitglieder hätten das Feuer löschen können und seien wohlauf.

11.30 Uhr - Außenhandelspräsident Dirk Jandura warnt vor der Verminung der Straße von Hormus. Er verweist darauf, dass ein großer Teil des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports diese Meerenge passiert und jede Störung deshalb wie Sand im Getriebe der globalen Wirtschaft wirke. "Wenn dort auch nur der Verdacht auf mögliche Verminungsversuche vorhanden ist, geraten Energiepreise, Transportkosten und Lieferketten weiter unter Druck", sagt der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA). Sollte es dort tatsächlich Minen geben, müssten diese schnellstmöglich geräumt werden. Die internationale Handelsschifffahrt dürfe nicht zum Spielball geopolitischer Konflikte werden.

11.22 Uhr - Das israelische Militär hat den Befehl erhalten, seinen Einsatz im Nachbarland Libanon auszuweiten. Das teilt Verteidigungsminister Israel Katz mit und droht dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun, Israel werde "selbst handeln", sollte die libanesische Regierung Angriffe der Hisbollah auf Israel nicht unterbinden können. Katz' Äußerung folgt einem Raketenangriff der Hisbollah-Miliz in der Nacht zuvor. Seit dem 2. März attackiert das israelische Militär auch Ziele im Libanon. Der Beschuss gilt nach seinen Angaben der radikal-islamischen Hisbollah, die mit dem Iran verbündet ist. Sie hat nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar ihrerseits - wie auch der Iran selbst - Ziele in Israel beschossen.

11.11 Uhr - Russland und die USA erörtern dem Präsidialamt in Moskau zufolge eine mögliche Zusammenarbeit im Energiebereich. Sprecher Dmitri Peskow lehnt es jedoch ab, konkrete Details zu nennen. Der Gesandte von Präsident Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, ist in dieser Woche nach Florida gereist und hat dort nach eigenen Angaben die aktuelle Energiekrise mit seinen US-Gesprächspartnern erörtert. Peskow zufolge wird Dmitrijew Putin über die Ergebnisse seiner Reise unterrichten.

10.55 Uhr - Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Baker Kalibaf droht im Falle von Angriffen auf Inseln der Islamischen Republik mit Vergeltung. Jede US-Aggression gegen iranische Inseln im Persischen Golf werde die Führung in Teheran dazu veranlassen, "jegliche Zurückhaltung aufzugeben", teilt Kalibaf auf der Online-Plattform X mit. Mehrere iranische Inseln, darunter Charg, sind wichtige Umschlagplätze für Energieexporte. Auf anderen befinden sich iranische Militärstützpunkte.

09.51 Uhr - Die Energiemärkte sind IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol zufolge an einem kritischen Wendepunkt. Auslöser für die Empfehlung, globale Ölreserven koordiniert freizugeben, sei die Blockade der Straße von Hormus gewesen, sagt Birol in Istanbul.

08.13 Uhr - Iran wird einem indischen Insider zufolge Tankern unter der Flagge des Landes die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestatten. Ein iranischer Insider außerhalb des Landes bestreitet jedoch, dass eine solche Vereinbarung getroffen wurde. Durch die Meerenge fließen 40 Prozent der indischen Rohölimporte. Zuletzt hatte sich die Lage dort zugespitzt: Am Mittwoch war ein thailändisches Schiff auf dem Weg nach Indien angegriffen worden.

08.03 Uhr - Ein italienischer Militärstützpunkt im Nordirak ist nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der Nacht von einer Rakete getroffen worden. "Unter den italienischen Mitarbeitern gibt es keine Opfer oder Verletzten. Es geht ihnen allen gut", teilt das Verteidigungsministerium auf der Plattform X mit. Außenminister Antonio Tajani zufolge haben sich die Soldaten in einem Bunker in Sicherheit gebracht. Italien hat in Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistans im Irak, rund 300 Soldaten stationiert. Sie bilden dort kurdische Sicherheitskräfte aus.

07.50 Uhr - In Kuwait sind nach Angaben des Elektrizitätsministeriums sechs Stromleitungen durch herabfallende Trümmer abgefangener Drohnen gekappt worden. Die Lage bei der Strom- und Wasserversorgung ist der Behörde zufolge jedoch unter Kontrolle.

07.40 Uhr - Die saudiarabische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums eine Drohne abgefangen. Sie habe sich auf Kurs zum Ölfeld Shaybah befunden, teilt das Ministerium mit. Dies sei bereits der dritte derartige Vorfall am heutigen Donnerstag. In dieser Woche war das Gebiet regelmäßig Ziel von Drohnenangriffen.

06.45 Uhr - In der Nähe des Flughafens von Bahrain steigt eine Rauchsäule auf. Das berichtet ein Reuters-Mitarbeiter.

06.35 Uhr - Australien lockert Qualitätsstandards für Treibstoff. Wie der Energieminister mitteilt, sind für die kommenden 60 Tage höhere Schwefelwerte zulässig. Ziel der Maßnahme sei es, das Angebot auszuweiten und die Preise zu drücken. Dadurch könnten monatlich rund 100 Millionen Liter Benzin, die sonst für den Export bestimmt wären, dem heimischen Markt zugeführt werden. Der Energiekonzern Ampol AustraliaALD.AX habe zugesagt, diese zusätzlichen Mengen vorrangig in Regionen mit Engpässen zu liefern.

06.25 Uhr - Der russische Gesandte Kirill Dmitrijew berichtet von Gesprächen mit US-Vertretern in Florida über die Energiekrise. Viele Länder, allen voran die USA, verstünden zunehmend die systemrelevante Rolle von russischem Öl und Gas für die Weltwirtschaft, teilt Dmitrijew auf Telegram mit. Zudem werde die Ineffizienz der Sanktionen gegen Russland deutlicher.

Parlament. Ein Ende des Krieges sei möglich, wenn der Diplomatie eine Chance gegeben werde. Die Türkei sei mit allen Seiten im Gespräch, um dies zu erreichen.

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