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Deutsche Bank weist auf Risiken bei Privatkrediten hin

ReutersMar 12, 2026 12:59 PM

- Das Privatkredit-Portfolio der Deutschen BankDBKGn.DE ist 2025 um rund sechs Prozent auf knapp 26 Milliarden Euro gewachsen. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht des Frankfurter Instituts hervor, in dem es auch auf die Risiken in dem Sektor hinweist. Die Veröffentlichung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sorgen von Anlegern über die Kreditqualität in der zwei Billionen Dollar schweren Branche.

"Die Ausfälle einer begrenzten Anzahl von Subprime-Kreditgebern in den USA lenken den Fokus der Anleger stärker auf Risiken im Zusammenhang mit Private-Credit-Geschäften und führten zu umfassenderen Bedenken hinsichtlich von Zeichnungsstandards und Betrugsrisiken", teilte das Bankhaus mit. "Obwohl die Deutsche Bank keinen signifikanten Risiken im Zusammenhang mit (nicht dem Bankensektor angehörigen Finanzinstituten) NBFI ausgesetzt ist, könnte die Bank möglichen indirekten Kreditrisiken aus mit diesen Instituten verbundenen Portfolios und Gegenparteien ausgesetzt sein", hieß es weiter. Das größte deutsche Geldhaus betonte, es wende bei seinem Portfolio "konservative Vergabestandards" an.

Aufsichtsbehörden haben Bedenken über das Engagement von Banken bei Privatkrediten geäußert, auch weil die Offenlegungspflichten gering sind. Der Sektor ist zudem von Sorgen über eine sich verschlechternde Kreditqualität und das Engagement im Softwaresektor geprägt. Diese Branche gilt als anfällig für Umwälzungen durch Fortschritte bei der Künstlichen Intelligenz (KI).

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