Frankfurt, 12. Mrz (Reuters) - Der Düngemittelkonzern K+SSDFGn.DE blickt nach einem operativen Gewinnanstieg im abgelaufenen Jahr zuversichtlich auf 2026. Dank einer erwarteten Erholung der Kalipreise und einer höheren Nachfrage soll das operative Ergebnis (Ebitda) weiter steigen, wie das Kasseler Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Für das laufende Jahr stellte Vorstandschef Christian H. Meyer ein Ebitda zwischen 600 und 700 Millionen Euro in Aussicht. Analysten hatten im Schnitt mit 629 Millionen Euro gerechnet. Das Unternehmen setzt dabei unter anderem auf eine moderate Preiserholung im wichtigen brasilianischen Markt. Auch die Nachfrage nach Auftausalz hat wegen des Wintereinbruchs in Deutschland zum Jahresbeginn deutlich angezogen.
Im abgelaufenen Jahr 2025 kletterte das Ebitda um rund zehn Prozent auf 613 Millionen Euro. Unter dem Strich stand jedoch ein Verlust von 1,13 Milliarden Euro. Grund dafür war eine nicht zahlungswirksame Abschreibung von rund 1,6 Milliarden Euro auf das Kali- und Magnesiumgeschäft. Bereinigt um diesen Sondereffekt hätte sich der Konzerngewinn auf rund 125,5 (Vorjahr: 3,6) Millionen Euro vervielfacht. Der Umsatz stagnierte bei 3,65 Milliarden Euro. Die Aktionäre müssen sich mit einer abgespeckten Dividende zufriedengeben: Die Ausschüttung wird auf sieben Cent nahezu halbiert.
Die insgesamt positive Geschäftsentwicklung bei K+S spiegelt einen branchenweiten Trend wider. Auch Wettbewerber wie der norwegische Konzern YaraYAR.OL sowie die nordamerikanischen Rivalen MosaicMOS.N und NutrienNTR.TO hatten in der jüngeren Vergangenheit dank gestiegener Preise und einer robusten Nachfrage nach Kali ihre Ergebnisse gesteigert.