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NAHOST-TICKER-Putin bietet Trump Vermittlung in Nahost an

ReutersMar 10, 2026 10:07 AM

- Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

10.57 Uhr - Die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin angebotenen Optionen zur Vermittlung im Iran-Konflikt sind nach offiziellen Angaben weiter aktuell. Diese Vorschläge liegen noch auf dem Tisch, teilt der Kreml mit. Die Regierung in Moskau sei bereit, jede mögliche Unterstützung zu leisten, um die Spannungen im Nahen Osten abzubauen, sagt Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Einzelheiten zu den Überlegungen, die Putin in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump angesprochen hat, nennt der Sprecher nicht.

10.28 Uhr - Russland ist nach Ansicht von EU-Ratspräsident Antonio Costa bislang der einzige Gewinner des Kriegs im Nahen Osten. "Es erhält neue Ressourcen zur Finanzierung seines Krieges gegen die Ukraine, da die Energiepreise steigen", sagt Costa in einer Rede vor EU-Botschaftern in Brüssel. Zudem rücke der Konflikt im Nahen Osten in den Mittelpunkt und verringere die Aufmerksamkeit für die ukrainische Front. Costa mahnt zur Deeskalation und zur Rückkehr an den Verhandlungstisch.

09.26 Uhr - Die iranische Armee erklärt, sie habe Raffinerien und Öllager in der israelischen Hafenstadt Haifa mit Drohnen angegriffen. Dies sei eine Vergeltung für Angriffe auf Öllager in der Islamischen Republik.

09.19 Uhr - Die Energieminister der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) kommen am frühen Nachmittag zusammen, um über die Lage am Gas- und Ölmarkt zu beraten. Das Treffen sei füt 13.45 Uhr (MEZ) angesetzt, sagt ein EU-Vertreter.

08.59 Uhr - Israel ist bei der Erreichung seiner Kriegsziele im Iran nach Aussagen des Botschafters in Frankreich dem Zeitplan voraus. Dazu gehörten unter anderem die Schwächung der Behörden, damit das iranische Volk sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann, sagt Joshua Zarka. Im Libanon sei es der libanesischen Regierung noch nicht gelungen, die Hisbollah zu entwaffnen, sagt Zarka in dem Interview mit dem französischen Fernsehsender BFMTV. Ihm sei nicht bekannt, dass Israel die Entscheidung getroffen habe, mit dem Libanon über ein Ende des Krieges verhandeln zu wollen.

08.15 Uhr - Ein US-Patriot-Luftabwehrsystem ist nach türkischen Angaben in der südöstlichen Provinz Malatya stationiert worden. Dies sei Teil der Maßnahmen der Nato zur Stärkung der Luftabwehr ihres Verbündeten angesichts der Raketenbedrohung durch den Iran-Krieg, teilt das türkische Verteidigungsministerium mit. Die Nato-Radarstation Kurecik, die wichtige Daten für das Bündnis liefert und zur Identifizierung von zwei iranischen Raketen beigetragen hat, die in Richtung Türkei flogen, befindet sich in Malatya. Das Ministerium erklärt, die Türkei werde weiterhin mit den NATO-Verbündeten zusammenarbeiten und die regionalen Entwicklungen gemeinsam bewerten.

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