07. Mrz (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
12.30 Uhr - US-Präsident Donald Trump verschärft seine Drohungen gegen die Führung in Teheran. "Heute wird der Iran sehr hart getroffen werden", schreibt Trump auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. Es würden nun Gebiete und Gruppen für "völlige Zerstörung und sicheren Tod" in Betracht gezogen, die bislang nicht als Ziele galten. Zugleich erklärt Trump, der Iran habe wegen der unerbittlichen Angriffe der USA und Israels vor seinen Nachbarn kapituliert und sich bei ihnen entschuldigt. Das Land sei nun der "Verlierer des Nahen Ostens".
09.29 Uhr - Der internationale Flughafen von Dubai teilt auf X mit, den Betrieb teilweise wieder aufgenommen zu haben. Kurz zuvor hatte das Emirat erklärt, dass der Betrieb auf dem Airport vorübergehend eingestellt worden sei. Ähnlich verhielt es sich mit der Fluggesellschaft Emirates: Bald nach der Mitteilung, dass sämtliche Flüge von und nach Dubai ausgesetzt würden, kündigte die Airline die Wiederaufnahme des Betriebs an. Zuletzt hatte Emirates eingeschränkt Verbindungen von Dubai und Abu Dhabi über sichere Luftkorridore angeboten. Am Flughafen von Dubai herrscht normalerweise so viel Betrieb wie an keinem anderen Airport der Welt.
08.49 Uhr - Im Libanon sind bei israelischen Luftangriffen laut Behördenangaben mindestens 16 Menschen getötet und 35 weitere verletzt worden. Die Zahl der Opfer könne noch steigen, teilt das Gesundheitsministerium weiter mit. Die Attacke galt der Stadt Nabi Schith im Osten des Landes. Seit dem jüngsten Wiederaufflammen der Kämpfe ist dies einer der Angriffe mit den meisten Toten. Insgesamt sind seit Montag bei israelischen Angriffen im Libanon mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Auslöser der schweren Bombardements war der Beschuss Israels mit Raketen und Drohnen durch die Hisbollah im Libanon.
08.24 Uhr - Die Fluggesellschaft Emirates stellt alle Flüge von und nach Dubai bis auf Weiteres wieder ein. Dies teilt das Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten auf dem Kurznachrichtendienst X mit. Zuletzt hatte Emirates eingeschränkt Verbindungen von Dubai und Abu Dhabi über sichere Luftkorridore angeboten.
08.05 Uhr - Russlands Präsident Wladimir Putin fordert in einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Massud Peseschkian die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen im Iran-Krieg. Er verurteile die "bewaffnete israelisch-amerikanische Aggression" und verlange eine Rückkehr zur Diplomatie, erklärte Putin laut Kreml am späten Freitagabend. Er lehne Gewalt als ein Mittel zur Lösung von Problemen rund um den Iran und darüber hinaus im Nahen Osten ab. Putin sprach sein Beileid zum Tod des geistlichen Oberhaupts Ajatollah Ali Chamenei, dessen Familienmitgliedern sowie von Politikern, Militärs und "zahlreichen Zivilisten" aus, so der Kreml. Peseschkian dankte Putin demnach für die Solidarität Russlands.
07.11 Uhr - Israel wird nach Angaben des Militärs erneut aus dem Iran angegriffen. Am frühen Morgen seien vom Iran aus Raketen auf Israel abgefeuert worden, teilt die Armee mit. Es sind Explosionen zu hören, während die Luftabwehr aktiv ist. Kurz darauf beginnt das israelische Militär nach eigenen Angaben mit Angriffen auf Infrastruktur in der iranischen Hauptstadt Teheran. Auch im Libanon werden demnach iranische und Hisbollah-Ziele attackiert. Stellungnahmen der iranischen Revolutionsgarden oder der Hisbollah liegen zunächst nicht vor. Zuvor hatte es Berichte aus dem Iran über einen Angriff auf den Flughafen Mehrabad in Teheran gegeben.
04.41 Uhr - Die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldet einen Angriff auf den Flughafen Mehrabad in Teheran.
03.14 Uhr - Das US-Außenministerium genehmigt einen möglichen Verkauf von Munition und dazugehöriger Ausrüstung im Wert von 151,8 Millionen Dollar an Israel. Nach Angaben des Ministeriums hat US-Außenminister Marco Rubio einen Notfall festgestellt, der einen sofortigen Verkauf erfordere und im nationalen Sicherheitsinteresse der USA liege. Daher werde es die sonst übliche Überprüfung durch den US-Kongress nicht geben.
01.26 Uhr - Die iranischen Revolutionsgarden fordern US-Präsident Donald Trump einem Bericht staatlicher iranischer Medien zufolge heraus, Öltanker mit Marineschiffen durch die Straße von Hormus zu eskortieren. "Der Iran begrüßt die Eskorte von Öltankern und die Anwesenheit von US-Streitkräften bei der Durchquerung der Straße von Hormus ausdrücklich. Wir warten darauf", sagte der Sprecher der Revolutionsgarden, Alimohammad Naini. "Wir empfehlen den Amerikanern, sich vor jeder Entscheidung an den Brand des amerikanischen Supertankers Bridgeton im Jahr 1987 und an die kürzlich angegriffenen Öltanker zu erinnern." Trump hatte am Dienstag gesagt, die US-Marine könne bei Bedarf Öltanker durch die Straße von Hormus eskortieren. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am Samstag wurden mindestens neun Schiffe angegriffen.