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NAHOST-TICKER-EU-Mission: Iran verbietet Passage durch Straße von Hormus

ReutersFeb 28, 2026 3:55 PM

- Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen:

16.55 Uhr - Die iranischen Revolutionsgarden verbieten Schiffen einem Vertreter der EU-Marinemission Aspides zufolge die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Schiffe hätten über UKW-Funk die Mitteilung erhalten, dass "keinem Schiff die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestattet ist", sagte der Vertreter, der anonym bleiben wollte. Eine offizielle Bestätigung des Irans für eine solche Anordnung liege jedoch nicht vor. Die Meerenge ist die weltweit wichtigste Route für den Ölexport und wird für Transporte aus mehreren Förderländern genutzt.

16.50 Uhr - Bei den gemeinsamen Angriffen der USA und Israels sind nach Angaben eines israelischen Militärvertreters mehrere ranghohe iranische Vertreter getötet worden. Drei Orte, an denen Treffen "des iranischen Terror-Regimes" stattgefunden hätten, seien gleichzeitig angegriffen worden, sagte der Vertreter. Dabei seien mehrere ranghohe Persönlichkeiten getötet worden, die für die Führung der Regierung von entscheidender Bedeutung gewesen seien. Die Angriffe seien über Monate geplant worden.

16.38 Uhr - Die AfD-Spitze hat sich besorgt über die Angriffe der USA und Israels auf den Iran geäußert. "Wir fordern alle Kriegsparteien zur unbedingten Zurückhaltung auf", teilen AfD-Fraktionschefin Alice Weidel und Co-Chef Tino Chrupalla mit." Das Völkerrecht sowie das humanitäre Völkerrecht müssten uneingeschränkt eingehalten werden. "Die erneute Destabilisierung des Nahen Ostens liegt nicht im deutschen Interesse und muss beendet werden." Deshalb verfolge man die Angriffe Israels und der USA auf den Iran "mit großer Sorge". Die AfD hat in den vergangenen Monaten stets ihre politische Nähe zu der Regierung von US-Präsident Donald Trump geäußert. Nun werden die Angriffe aber möglicherweise Thema im Wahlkampf in Baden-Württemberg, wo am 8. März ein neuer Landtag gewählt wird.

16.35 Uhr - Mehrere SPD-Politiker haben vor einer Eskalation im Nahen Osten durch die Militärschläge der USA und Israels auf Iran gewarnt. Dies und die iranische Gegenreaktion auf mehrere Staaten "verschärfen eine ohnehin hochgefährliche Lage dramatisch", sagt der außenpolitische Sprecher der SPD, Adid Ahmetovic, zu Reuters. Man teile das Ziel, dass der Iran keine Atombombe besitzen dürfe. Aber dies sei politisch lösbar. "Er rechtfertigt keinen Krieg mit unabsehbaren Folgen für die gesamte Region und darüber hinaus." Ein durch externe Gewalt herbeigeführter Regimewechsel drohe in einem Bürgerkrieg zu münden, "der den Nahen und Mittleren Osten auf Jahrzehnte destabilisieren kann". Ähnlich äußerte sich die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Siemtje Möller: "Sollte das verbrecherische Mullah-Regime infolge dieser Entwicklungen tatsächlich stürzen und es zu einem Systemwechsel kommen, der dem iranischen Volk mehr Freiheit bringt, wäre das zweifellos zu begrüßen", sagt sie. "Doch politischer Wandel lässt sich nicht von außen herbeibomben."

16.29 Uhr - Der UN-Sicherheitsrat kommt am Abend auf Antrag Frankreichs zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Das Gremium werde um 22.00 Uhr (MEZ) tagen, um über die Lage im Iran und im Nahen Osten zu beraten, teilt der französische Außenminister Jean-Noël Barrot mit.

16.27 Uhr - Das Auswärtige Amt verschärft seine Reise- und Sicherheitshinweise für den gesamten Nahen Osten, wie aus dem Ministerium in Berlin zu hören ist. Eine Reisewarnung gibt es demnach für Bahrain, Irak (bisher Teilreisewarnung), Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für den Libanon sei zusätzlich eine Ausreiseaufforderung ausgesprochen worden, für den Iran gelte seit Herbst 2022 eine Reisewarnung mit Ausreiseaufforderung. Die jeweiligen deutschen Auslandsvertretungen stünden in Kontakt mit den deutschen Staatsangehörigen vor Ort, hieß es weiter. Das Auswärtige Amt habe zudem Maßnahmen zum Schutz der entsandten Mitarbeiter getroffen. Der Krisenstab des Ministeriums habe am Samstag unter der Leitung von Staatssekretär Geza Andreas von Geyr getagt.

15.54 Uhr - Der iranische Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei will sich dem Fernsehsender Al-Alam zufolge in wenigen Minuten in einer Rede äußern. Die Ankündigung erfolgt Stunden nach Angriffen der USA und Israels, die sich gegen die iranische Führung richteten.

15.43 Uhr - Saudi-Arabien hat iranische Angriffe auf sein Territorium bestätigt. Die Angriffe hätten sich gegen die Hauptstadt Riad und die Ostprovinz des Königreichs gerichtet, meldet die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Auf die Angriffe sei reagiert worden, heißt es weiter, ohne dass Details genannt wurden.

15.30 Uhr - Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi versichert, keine Raketen zu entwickeln, die die USA erreichen können. Zugleich räumt er ein, noch keinen genauen Überblick über die Schäden an den eigenen Raketenstellungen zu haben. Auf diplomatischer Ebene habe er sich bereits mit seinem russischen Amtskollegen sowie Vertretern aus der Türkei, Pakistan, Saudi-Arabien und Kuwait ausgetauscht.

15.29 Uhr - Der iranische Außenminister hält ein Abkommen zur Garantie eines friedlichen Atomprogramms weiterhin für möglich. Teheran werde jedoch nicht auf seine Rechte verzichten, einschließlich der Uran-Anreicherung, sagt er. Mit Blick auf die US-Angriffe räumt er den Verlust von "einem oder zwei Kommandeuren" ein. Fast alle Regierungsvertreter seien jedoch in Sicherheit. Zudem sagt er, der Iran verfüge nicht über militärische Mittel, das US-Festland direkt anzugreifen.

15.20 Uhr - Der iranische Außenminister erteilt den Hoffnungen von US-Präsident Donald Trump auf einen Sturz der Regierung in Teheran eine Absage. Dies sei eine "Mission Impossible", sagt der Minister. Aktuell gebe es keinen direkten Draht nach Washington, der Iran sei aber an einer Deeskalation interessiert. Voraussetzung für Verhandlungen sei jedoch ein Ende der Angriffe. "Wenn die USA reden wollen, wissen sie, wie sie uns erreichen können."

15.15 Uhr - Der iranische Außenminister verurteilt den Angriff der USA und Israels als illegal und unprovoziert. In einem Interview mit dem Sender NBC News räumt er zugleich Verluste in den eigenen Reihen ein: "Wir haben vielleicht ein paar Kommandeure verloren, aber das ist kein so großes Problem." Das Vorgehen Teherans sei ein legitimer Akt der Selbstverteidigung. Man benötige keine Hilfe von außen, um sich zu schützen.

15.05 Uhr - China zeigt sich "zutiefst besorgt" über die militärischen Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Das Außenministerium in Peking fordert einen sofortigen Stopp der Militäroperationen. Die nationale Souveränität, Sicherheit und territoriale Integrität des Iran müssten respektiert werden. Alle Seiten seien aufgerufen, eine weitere Eskalation zu vermeiden und zum Dialog zurückzukehren.

14.52 Uhr - Bei den israelischen Angriffen sind Insidern zufolge der iranische Verteidigungsminister Amir Nasirsadeh und der Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, getötet worden. Dies sagen drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

14.45 Uhr - Frankreich, Deutschland und Großbritannien haben in einer gemeinsamen Erklärung die jüngsten iranischen Angriffe auf Staaten in der Region scharf verurteilt. Die drei Regierungen fordern Teheran auf, sofort von willkürlichen militärischen Aktionen abzusehen und umgehend zu diplomatischen Gesprächen zurückzukehren, heißt es in der gemeinsamen Erklärung von Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz und Premierminister Keir Starmer.

14.34 Uhr - Angesichts der iranischen Angriffe rücken Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) nach deren Angaben wieder enger zusammen. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman habe mit dem Präsidenten der VAE, Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan, telefoniert und ihm seine volle Solidarität bekundet, meldet die staatliche Nachrichtenagentur der Emirate. Es sei das erste öffentlich gemachte Gespräch der beiden seit einer Verschlechterung der Beziehungen Ende vergangenen Jahres.

14.23 Uhr - Das US-Präsidialamt dementiert Berichte, wonach US-Präsident Donald Trump am Samstag eine weitere Ansprache an die Nation halten werde. Man habe keine Angaben zu einer Ansprache oder Äußerungen des Präsidenten gemacht, teilt das Weiße Haus mit.

13.55 Uhr - Großbritannien betont nach den Angriffen der USA und Israels, dass der Iran niemals Atomwaffen entwickeln dürfe. Großbritannien sei bereit, seine Interessen zu verteidigen, teilt die Regierung in London mit. Aus Regierungskreisen verlautet zudem, Großbritannien habe sich nicht an den Militärschlägen beteiligt. Premierminister Keir Starmer habe eine Krisensitzung abgehalten und werde im Anschluss mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz telefonieren.

13.47 Uhr - Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat mit seinen Amtskollegen aus der Region über die Lage nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran. Fidan habe unter anderem mit den Ministern aus dem Iran, dem Irak, Saudi-Arabien, Katar, Syrien und Ägypten telefoniert, sagt ein Insider aus dem aus dem Außenministerium in Ankara. Auch mit dem indonesischen Außenminister habe er gesprochen. Ziel sei es, Schritte zur Beendigung der Kampfhandlungen zu finden.

13.46 Uhr - Der russische Atomkonzern Rosatom hat fast 100 Personen aus dem Iran evakuiert, belässt aber sein Personal im Atomkraftwerk Buschehr. Insgesamt seien 94 Menschen ausgeflogen worden, darunter entbehrliches Personal und Kinder von Mitarbeitern, teilt Konzernchef Alexej Lichatschow mitDas von Russland gebaute Kraftwerk Buschehr ist das einzige funktionierende Atomkraftwerk im Iran.

13.39 Uhr - Einige große Ölkonzerne und Handelshäuser setzen wegen des Angriffs auf den Iran ihre Öl- und Treibstofflieferungen durch die Straße von Hormus aus. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Samstag von vier Händlern. "Unsere Schiffe werden für mehrere Tage stillliegen", sagte ein leitender Manager eines großen Handelshauses.

13.35 Uhr - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordert angesichts der Angriffe auf den Iran eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Das iranische Regime habe nun keine andere Wahl mehr, als ernsthafte Verhandlungen über sein Atom- und Raketenprogramm sowie seine destabilisierende Rolle in der Region aufzunehmen, schreibt Macron auf der Plattform X.

13.30 Uhr - Russland verurteilt das Vorgehen der USA und Israels gegen den Iran scharf. Außenminister Sergej Lawrow habe in einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi von einem "unprovozierten bewaffneten Angriff" gesprochen, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Lawrow fordere einen sofortigen Stopp der Angriffe.

13.10 Uhr - Israel hat nach den iranischen Raketenangriffen den Notstand ausgerufen. Verteidigungsminister Israel Katz warnt die Bevölkerung vor weiteren Angriffen mit Raketen und Drohnen. Öffentliche Versammlungen sind verboten, Schulen und Arbeitsstätten geschlossen. Krankenhäuser verlegen Patienten in unterirdische Schutzräume. Das Militär hat Zehntausende Reservisten einberufen, um unter anderem die Grenzen zu verstärken. Die Polizei rät von nicht notwendigen Fahrten ab.

13.04 Uhr - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warnt vor schweren Konsequenzen eines Krieges zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran andererseits für den Frieden und die internationale Sicherheit. Die aktuelle Eskalation sei für alle gefährlich und müsse gestoppt werden, erklärt Macron. Frankreich stehe bereit, auf Anfrage die notwendigen Mittel zum Schutz seiner engsten Partner bereitzustellen.

12.57 Uhr - Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez verurteilt die Militäraktion der USA und Israels gegen den Iran. Der einseitige Angriff stelle eine Eskalation dar und trage zu einer unsichereren und feindseligeren internationalen Ordnung bei, sagt Sanchez.

12.47 Uhr - Außenminister Johann Wadephul ist seinem Ministerium zufolge als erster ausländischer Minister von Israel über den bevorstehenden Militäreinsatz informiert worden. Sein israelischer Amtskollege Gideon Saar habe ihn am Morgen in Kenntnis gesetzt. Wadephul habe daraufhin Kontakt zu Kollegen in der Region aufgenommen und weitere Maßnahmen koordiniert.

12.33 Uhr - Mehrere arabische Golfstaaten sind nach eigenen Angaben Ziel iranischer Raketenangriffe geworden. In Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wurde staatlichen Medien zufolge ein Mensch getötet. Kuwait, Katar, die VAE und Jordanien teilen mit, iranische Raketen abgefangen zu haben. In Bahrain wurde nach Behördenangaben ein Servicezentrum der Fünften US-Flotte getroffen. Die iranischen Revolutionsgarden erklären, die Operation werde unerbittlich fortgesetzt.

12.10 Uhr - Die EU-Flugsicherheitsbehörde EASA empfiehlt Fluggesellschaften, den Luftraum über der Konfliktregion im Nahen Osten in allen Höhenlagen zu meiden. Es bestehe ein hohes Risiko für die zivile Luftfahrt, teilt die Behörde in einem Sicherheitshinweis mit. Im gesamten betroffenen Luftraum bestehe die Gefahr einer Ausweitung der Kämpfe, von Fehlidentifikationen oder Fehleinschätzungen. Mehrere Airlines kündigten an, Flüge in die Region auszusetzen.

12.04 Uhr - Russland fordert nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran eine sofortige Rückkehr zu einer politischen und diplomatischen Lösung. Die internationale Gemeinschaft müsse diese "verantwortungslosen Handlungen" objektiv bewerten, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Besondere Sorge bereite die Serie destabilisierender Schläge, die die USA in den vergangenen Monaten gegen die Grundlagen der Weltordnung geführt hätten. Russland sei weiterhin bereit, bei der Suche nach friedlichen Lösungen auf Basis des Völkerrechts zu vermitteln.

11.55 Uhr - US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine überwachen den Einsatz gegen den Iran einem Insider zufolge vom Anwesen Mar-a-Lago in Florida aus. Dort halte sich auch Präsident Donald Trump auf, sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.

11.45 Uhr - Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs eine neue Raketenwelle auf Israel abgefeuert. In Tel Aviv sind Augenzeugen der Nachrichtenagentur Reuters zufolge Explosionen zu hören.

11.41 Uhr - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Antonio Costa rufen angesichts der Angriffe auf den Iran alle Beteiligten zur maximalen Zurückhaltung auf. Die Entwicklungen seien äußerst besorgniserregend, teilen die beiden Spitzenvertreter in einer gemeinsamen Erklärung mit. Alle Parteien müssten Zivilisten schützen und das Völkerrecht achten. Die EU werde zudem alle nötigen Schritte unternehmen, um ihre Bürger in der Region zu unterstützen.

11.36 Uhr - In Abu Dhabi sind einem Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters zufolge mehrere Explosionen zu hören. Die Detonationen ereignen sich demnach in der Nähe des größten Flughafens der Stadt.

11.34 Uhr - Die Bundesregierung ist nach eigenen Angaben vorab über die israelischen Militärangriffe auf den Iran informiert worden. Deutschland stehe in der Angelegenheit in engem Kontakt mit seinen europäischen Partnern, teilt ein Regierungssprecher mit.

11.20 Uhr - Infolge der Angriffe der USA und Israels auf den Iran streichen zahlreiche Fluggesellschaften Flüge im Nahen Osten oder leiten sie um. Wegen der Sperrung des Luftraums über mehreren Ländern der Region kommt es zu weitreichenden Flugstreichungen und Umleitungen. Zu den betroffenen Gesellschaften gehören die LufthansaLHAG.DE, die Air France und KLMAIRF.PA, die IAGICAG.L-Tochter Iberia sowie Wizz AirWIZZ.L. Zudem meldeten auch Qatar Airways, Oman Air, flydubai und Virgin Atlantic Einschränkungen.

11.17 Uhr - US-Präsident Donald Trump will sich einem Medienbericht zufolge am Samstagmorgen (Ortszeit) mit einer Rede an die Nation wenden. Das Nachrichtenportal "Axios" beruft sich bei diesen Angaben auf einen US-Regierungsvertreter. Das Weiße Haus äußerte sich zunächst nicht dazu.

11.12 Uhr - Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran richteten sich nach Angaben eines israelischen Regierungsvertreters auch gegen den obersten Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, und Präsident Massud Peseschkian. Das Ergebnis der Angriffe sei unklar, sagte der Vertreter. Der iranische Außenminister ist iranischen Medien zufolge in Sicherheit.

11.00 Uhr - Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ist die EU-Marine-Mission "Aspides" im Roten Meer in hoher Alarmbereitschaft. Sie stehe bereit, den Seeweg offen zu halten, sagt Kallas. Sie habe mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar und anderen Ministern in der Region gesprochen. Zudem stimme sich die EU eng mit arabischen Partnern ab, um diplomatische Wege auszuloten.

10.57 Uhr - Am Rand der Stadt Schiras sind der iranischen Nachrichtenagentur Irna zufolge Explosionen zu hören. Die Millionenstadt Schiras liegt im Süden des Irans.

10.44 Uhr - Die Revolutionsgarden nehmen einer Meldung der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars zufolge mehrere US-Militärstützpunkte am Persischen Golf unter Beschuss. Die Ziele liegen Fars zufolge in Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Katar und Bahrain. Der Iran hatte mit Vergeltung gedroht, sollte er angegriffen werden.

10.28 Uhr - Aus mehreren Nachbarländern des Iran werden Angriffe gemeldet. Ein Reuters-Mitarbeiter berichtet von mehreren Explosionen in der katarischen Hauptstadt Doha, auch aus Abu Dhabi werden laute Geräusche gemeldet. Bei einem Luftangriff auf einen Stützpunkt des irakischen Militärs kommt ein Mensch ums Leben, wie ein Stützpunktsprecher sagt. In Kuwait sind Sirenen zu hören. Bahrain bestätigt der staatlichen Nachrichtenagentur zufolge, dass es Ziel von Angriffen war.

10.20 Uhr - Die Bundesregierung ruft den Krisenstab zusammen. Das Treffen sei für 12 Uhr (MEZ) im Auswärtigen Amt angesetzt, teilt ein Sprecher des Auswärtigen Amtes mit. Das Auswärtige Amt stehe in engem und ständigem Kontakt mit den Botschaften in Iran und Israel sowie den weiteren Vertretungen in der Region.

10.13 Uhr - Iranische Regierungsvertreter sind einem Insider zufolge das hauptsächliche Ziel der ersten Angriffswelle Israels und der USA.

10.02 Uhr - Über der US-Militärbasis Juffair in Bahrain ist einem Augenzeugen zufolge Rauch zu sehen.

09.57 Uhr - Das Internet im Iran ist fast vollständig ausgeschaltet. Die Aktivität sei auf nur noch vier Prozent des sonst üblichen Niveaus gefallen, schreibt der Beobachtungsdienst Netblocks auf X.

09.45 Uhr - Der Iran bestätigt einen Gegenschlag auf Israel. Eine erste Welle an Raketen und Drohnen sei als Reaktion auf den Angriff auf den Iran gestartet, erklären die Revolutionsgarden der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Nach Angaben des israelischen Militärs sind Flugkörper Richtung Israel unterwegs.

09.41 Uhr - Die US-Verteidigungsministerium bezeichnen den Angriff auf den Iran als "Operation Epic Fury", zu deutsche "Operation gewaltige Wut".

09.34 Uhr - Die LufthansaLHAG.DE streicht alle Flüge zu mehreren Zielen im Nahen Osten. Der Flugverkehr von und nach Dubai sei am Samstag und Sonntag unterbrochen, sagt ein Sprecher. Die Verbindungen von und nach Tel Aviv, Beirut und dem Oman würden bis zum 7. März gestrichen.

09.31 Uhr - In der iranischen Hauptstadt Teheran ist einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge die Luftabwehr aktiviert. Die Abwehrsysteme bekämpften "feindliche" Ziele im Stadtzentrum und in anderen Teilen der Metropole.

09.26 Uhr - Die deutsche Botschaft in Tel Aviv fordert die Deutschen in Israel auf, sich dringend an die Anweisungen der Sicherheitsbehörden zu halten. "Bleiben Sie vor allem nah an geeigneten Schutzräumen", schreibt der deutsche Botschafter Steffen Seibert auf X. In Tel Aviv heulen die Sirenen, wie ein Reuters-Korrespondent berichtet.

09.20 Uhr - Israel und die USA wollen nach den Worten des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu die "existenzielle Bedrohung durch das iranische Regime" beseitigen. Der Militärschlag werde die Bedingungen schaffen, dass das iranische Volk sein "Schicksal in die eigenen Hände nehmen" könne. Man dürfe nicht zulassen, dass der Iran die Atombombe bekomme.

09.10 Uhr - Der Iran feuert nach Angaben des israelischen Militärs Raketen in Richtung Israel ab. Über das israelische Mobilfunknetz werden Warnungen verschickt, dass Raketen entdeckt worden sind.

09.07 Uhr - US-Präsident Donald Trump rechnet mit toten US-Soldaten. "Mutige amerikanische Helden könnten ihr Leben verlieren, und wir könnten Todesfälle haben, wie es oft in Kriegen passiert, aber wir tun dies nicht für jetzt. Wir tun dies für die Zukunft, und es ist eine ehrenwerte Mission", sagt Trump in einem auf Truth Social verbreiteten Video. Zugleich fordert der die Revolutionsgarden auf, sich zu ergeben und bietet ihnen für diesen Fall Immunität an. Die andere Option sei "der sichere Tod".

08.50 Uhr - Das US-Militär rechnet mit einem mehrtägigen Einsatz gegen den Iran. Dies sagt ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.

08.25 Uhr - Der Iran bereitet einem Insider zufolge einen Gegenschlag vor. Die Vergeltung werde vernichtend ausfallen, sagt ein iranischer Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters.

08.22 Uhr - Die US-Angriffe auf den Iran erfolgen von der Luft und von See aus. Dies sagt ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.

08.19 Uhr - Im Süden Teherans sind mehrere Ministerien angegriffen worden. Dies sagt ein iranischer Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.

08.15 Uhr - In der iranischen Hauptstadt Teheran bilden sich an den Tankstellen lange Schlangen. Zudem verlassen zahlreiche Menschen die Stadt, wie Augenzeugen der Nachrichtenagentur Reuters berichten.

08.13 Uhr - Der Irak schließt seinen Luftraum. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur am Samstag unter Berufung auf das Verkehrsministerium. Zuvor hatte Israel nach den Worten seines Verteidigungsministers einen Präventivschlag gegen den benachbarten Iran gestartet.

08.10 Uhr - Auch in den iranischen Städten Isfahan, Ghom, Karadsch und Kermanschah werden der Nachrichtenagentur Fars zufolge Explosionen gemeldet.

08.00 Uhr - Der iranische Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei ist einem Regierungsvertreter zufolge an einen sicheren Ort gebracht worden. Er halte sich nicht in Teheran auf, sagt der Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag. Israel hat nach eigenen Angaben zuvor einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet. Aus Teheran werden mehrere Explosionen gemeldet.

07.52 Uhr - Der Militärschlag gegen den Iran ist israelischen Verteidigungskreisen zufolge mit den USA abgestimmt. Die Aktion sei seit Monaten vorbereitet worden, das Datum des Angriff stehe seit Wochen fest.

00.20 Uhr - Nachdem sich US-Präsident Donald Trump unzufrieden über den Verhandlungsstand mit dem Iran gezeigt hat, gibt er weitere Einblicke in die derzeitige Lage: "Sie wollen die entscheidenden Worte nicht sagen: ‚Wir werden keine Atomwaffen haben‘", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) vor einer Veranstaltung in Corpus Christi im US-Bundesstaat Texas. Deshalb sei er mit dem Status quo der Verhandlungen nicht zufrieden, unterstrich Trump. Nachdem die jüngste Verhandlungsrunde am Donnerstag in Genf ohne Einigung zu Ende gegangen war, hatte sich der US-Präsident deutlich enttäuscht gezeigt. Er sei nach wie vor offen für eine Vereinbarung, schließe militärische Gewalt aber nicht aus, so Trump.

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