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Internationale Reaktionen auf den Krieg im Nahen Osten

ReutersFeb 28, 2026 2:22 PM

- Israel und die USA haben am Samstag Angriffe auf den Iran begonnen und den Nahen Osten damit in eine erneute militärische Konfrontation gestürzt. US-Präsident Donald Trump kündigte an, das Raketenarsenal Teherans zu zerstören und die Entwicklung einer Atomwaffe zu verhindern. Eine Auswahl internationaler Reaktionen:

- FRANKREICHS PRÄSIDENT EMMANUEL MACRON:

Macron forderte eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Der Ausbruch eines Krieges habe "ernste Konsequenzen" für den internationalen Frieden und die Sicherheit. "Die gegenwärtige Eskalation ist für alle gefährlich. Sie muss aufhören. Das iranische Regime muss verstehen, dass es jetzt keine andere Wahl hat, als ernsthafte Verhandlungen aufzunehmen, um sein Atom- und Raketenprogramm sowie seine destabilisierenden Aktionen in der Region zu beenden", schrieb Macron auf der Plattform X. "Dies ist für die Sicherheit aller im Nahen Osten unerlässlich."

- UN-MENSCHENRECHTSKOMMISSAR VOLKER TÜRK:

"Ich beklage die Militärschläge Israels und der Vereinigten Staaten von Amerika im Iran heute Morgen und die darauffolgenden Vergeltungsschläge des Iran. Wie immer in einem bewaffneten Konflikt sind es die Zivilisten, die letztlich den höchsten Preis zahlen." Bomben und Raketen seien nicht der Weg, um Konflikte beizulegen. "Um diese schrecklichen Folgen für die Zivilbevölkerung abzuwenden, rufe ich zur Zurückhaltung auf und beschwöre alle Parteien, zur Vernunft zu kommen, zu deeskalieren und an den 'Verhandlungstisch' zurückzukehren." Andernfalls drohe ein noch größerer Konflikt mit Zerstörungen in unvorstellbarem Ausmaß.

- KANADAS PREMIERMINISTER MARK CARNEY:

Kanada unterstütze die USA dabei, "den Iran am Erwerb einer Atomwaffe zu hindern und sein Regime davon abzuhalten, den internationalen Frieden und die Sicherheit weiter zu bedrohen".

- SPANIENS MINISTERPRÄSIDENT PEDRO SANCHEZ:

"Wir fordern eine sofortige Deeskalation und die uneingeschränkte Achtung des Völkerrechts", schrieb Sanchez auf X. Der spanische Außenminister Albares fügte später hinzu, Madrid fordere die Achtung des Völkerrechts, Deeskalation und Dialog. "Die Angriffe müssen aufhören."

- OMAN:

Die intensiven Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA, die von seinem Land vermittelt worden seien, seien angesichts der anhaltenden Eskalation "wieder einmal untergraben" worden, sagte Omans Außenminister Badr Albusaidi. "Weder den Interessen der Vereinigten Staaten noch der Sache des Weltfriedens ist damit gedient... Ich fordere die Vereinigten Staaten dringend auf, sich nicht weiter hineinziehen zu lassen. Das ist nicht euer Krieg", erklärte er auf X.

- LIBANONS MINISTERPRÄSIDENT NAWAF SALAM:

"Ich wiederhole, dass wir nicht akzeptieren werden, dass irgendjemand das Land in Abenteuer hineinzieht, die seine Sicherheit und Einheit bedrohen."

- NORWEGENS AUSSENMINISTER ESPEN BARTH EIDE:

"Der Angriff wird von Israel als Präventivschlag bezeichnet, aber er steht nicht im Einklang mit dem Völkerrecht. Präventivschläge erfordern eine unmittelbar bevorstehende Bedrohung."

- AUSSENMINISTERIUM DER UKRAINE:

"Die Ursache der aktuellen Ereignisse ist genau die Gewalt und Straflosigkeit des iranischen Regimes; insbesondere haben Tötungen und die Unterdrückung friedlicher Demonstranten in den letzten Monaten stark zugenommen."

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