28. Feb (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen:
11.17 Uhr - US-Präsident Donald Trump will sich einem Medienbericht zufolge am Samstagmorgen (Ortszeit) mit einer Rede an die Nation wenden. Das Nachrichtenportal "Axios" beruft sich bei diesen Angaben auf einen US-Regierungsvertreter. Das Weiße Haus äußerte sich zunächst nicht dazu.
11.12 Uhr - Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran richteten sich nach Angaben eines israelischen Regierungsvertreters auch gegen den obersten Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, und Präsident Massud Peseschkian. Das Ergebnis der Angriffe sei unklar, sagte der Vertreter. Der iranische Außenminister ist iranischen Medien zufolge in Sicherheit.
11.00 Uhr - Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ist die EU-Marine-Mission "Aspides" im Roten Meer in hoher Alarmbereitschaft. Sie stehe bereit, den Seeweg offen zu halten, sagt Kallas. Sie habe mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar und anderen Ministern in der Region gesprochen. Zudem stimme sich die EU eng mit arabischen Partnern ab, um diplomatische Wege auszuloten.
10.57 Uhr - Am Rand der Stadt Schiras sind der iranischen Nachrichtenagentur Irna zufolge Explosionen zu hören. Die Millionenstadt Schiras liegt im Süden des Irans.
10.44 Uhr - Die Revolutionsgarden nehmen einer Meldung der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars zufolge mehrere US-Militärstützpunkte am Persischen Golf unter Beschuss. Die Ziele liegen Fars zufolge in Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Katar und Bahrain. Der Iran hatte mit Vergeltung gedroht, sollte er angegriffen werden.
10.28 Uhr - Aus mehreren Nachbarländern des Iran werden Angriffe gemeldet. Ein Reuters-Mitarbeiter berichtet von mehreren Explosionen in der katarischen Hauptstadt Doha, auch aus Abu Dhabi werden laute Geräusche gemeldet. Bei einem Luftangriff auf einen Stützpunkt des irakischen Militärs kommt ein Mensch ums Leben, wie ein Stützpunktsprecher sagt. In Kuwait sind Sirenen zu hören. Bahrain bestätigt der staatlichen Nachrichtenagentur zufolge, dass es Ziel von Angriffen war.
10.20 Uhr - Die Bundesregierung ruft den Krisenstab zusammen. Das Treffen sei für 12 Uhr (MEZ) im Auswärtigen Amt angesetzt, teilt ein Sprecher des Auswärtigen Amtes mit. Das Auswärtige Amt stehe in engem und ständigem Kontakt mit den Botschaften in Iran und Israel sowie den weiteren Vertretungen in der Region.
10.13 Uhr - Iranische Regierungsvertreter sind einem Insider zufolge das hauptsächliche Ziel der ersten Angriffswelle Israels und der USA.
10.02 Uhr - Über der US-Militärbasis Juffair in Bahrain ist einem Augenzeugen zufolge Rauch zu sehen.
09.57 Uhr - Das Internet im Iran ist fast vollständig ausgeschaltet. Die Aktivität sei auf nur noch vier Prozent des sonst üblichen Niveaus gefallen, schreibt der Beobachtungsdienst Netblocks auf X.
09.45 Uhr - Der Iran bestätigt einen Gegenschlag auf Israel. Eine erste Welle an Raketen und Drohnen sei als Reaktion auf den Angriff auf den Iran gestartet, erklären die Revolutionsgarden der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Nach Angaben des israelischen Militärs sind Flugkörper Richtung Israel unterwegs.
09.41 Uhr - Die US-Verteidigungsministerium bezeichnen den Angriff auf den Iran als "Operation Epic Fury", zu deutsche "Operation gewaltige Wut".
09.34 Uhr - Die LufthansaLHAG.DE streicht alle Flüge zu mehreren Zielen im Nahen Osten. Der Flugverkehr von und nach Dubai sei am Samstag und Sonntag unterbrochen, sagt ein Sprecher. Die Verbindungen von und nach Tel Aviv, Beirut und dem Oman würden bis zum 7. März gestrichen.
09.31 Uhr - In der iranischen Hauptstadt Teheran ist einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge die Luftabwehr aktiviert. Die Abwehrsysteme bekämpften "feindliche" Ziele im Stadtzentrum und in anderen Teilen der Metropole.
09.26 Uhr - Die deutsche Botschaft in Tel Aviv fordert die Deutschen in Israel auf, sich dringend an die Anweisungen der Sicherheitsbehörden zu halten. "Bleiben Sie vor allem nah an geeigneten Schutzräumen", schreibt der deutsche Botschafter Steffen Seibert auf X. In Tel Aviv heulen die Sirenen, wie ein Reuters-Korrespondent berichtet.
09.20 Uhr - Israel und die USA wollen nach den Worten des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu die "existenzielle Bedrohung durch das iranische Regime" beseitigen. Der Militärschlag werde die Bedingungen schaffen, dass das iranische Volk sein "Schicksal in die eigenen Hände nehmen" könne. Man dürfe nicht zulassen, dass der Iran die Atombombe bekomme.
09.10 Uhr - Der Iran feuert nach Angaben des israelischen Militärs Raketen in Richtung Israel ab. Über das israelische Mobilfunknetz werden Warnungen verschickt, dass Raketen entdeckt worden sind.
09.07 Uhr - US-Präsident Donald Trump rechnet mit toten US-Soldaten. "Mutige amerikanische Helden könnten ihr Leben verlieren, und wir könnten Todesfälle haben, wie es oft in Kriegen passiert, aber wir tun dies nicht für jetzt. Wir tun dies für die Zukunft, und es ist eine ehrenwerte Mission", sagt Trump in einem auf Truth Social verbreiteten Video. Zugleich fordert der die Revolutionsgarden auf, sich zu ergeben und bietet ihnen für diesen Fall Immunität an. Die andere Option sei "der sichere Tod".
08.50 Uhr - Das US-Militär rechnet mit einem mehrtägigen Einsatz gegen den Iran. Dies sagt ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
08.25 Uhr - Der Iran bereitet einem Insider zufolge einen Gegenschlag vor. Die Vergeltung werde vernichtend ausfallen, sagt ein iranischer Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
08.22 Uhr - Die US-Angriffe auf den Iran erfolgen von der Luft und von See aus. Dies sagt ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
08.19 Uhr - Im Süden Teherans sind mehrere Ministerien angegriffen worden. Dies sagt ein iranischer Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
08.15 Uhr - In der iranischen Hauptstadt Teheran bilden sich an den Tankstellen lange Schlangen. Zudem verlassen zahlreiche Menschen die Stadt, wie Augenzeugen der Nachrichtenagentur Reuters berichten.
08.13 Uhr - Der Irak schließt seinen Luftraum. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur am Samstag unter Berufung auf das Verkehrsministerium. Zuvor hatte Israel nach den Worten seines Verteidigungsministers einen Präventivschlag gegen den benachbarten Iran gestartet.
08.10 Uhr - Auch in den iranischen Städten Isfahan, Ghom, Karadsch und Kermanschah werden der Nachrichtenagentur Fars zufolge Explosionen gemeldet.
08.00 Uhr - Der iranische Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei ist einem Regierungsvertreter zufolge an einen sicheren Ort gebracht worden. Er halte sich nicht in Teheran auf, sagt der Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag. Israel hat nach eigenen Angaben zuvor einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet. Aus Teheran werden mehrere Explosionen gemeldet.
07.52 Uhr - Der Militärschlag gegen den Iran ist israelischen Verteidigungskreisen zufolge mit den USA abgestimmt. Die Aktion sei seit Monaten vorbereitet worden, das Datum des Angriff stehe seit Wochen fest.
00.20 Uhr - Nachdem sich US-Präsident Donald Trump unzufrieden über den Verhandlungsstand mit dem Iran gezeigt hat, gibt er weitere Einblicke in die derzeitige Lage: "Sie wollen die entscheidenden Worte nicht sagen: ‚Wir werden keine Atomwaffen haben‘", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) vor einer Veranstaltung in Corpus Christi im US-Bundesstaat Texas. Deshalb sei er mit dem Status quo der Verhandlungen nicht zufrieden, unterstrich Trump. Nachdem die jüngste Verhandlungsrunde am Donnerstag in Genf ohne Einigung zu Ende gegangen war, hatte sich der US-Präsident deutlich enttäuscht gezeigt. Er sei nach wie vor offen für eine Vereinbarung, schließe militärische Gewalt aber nicht aus, so Trump.