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UKRAINE-TICKER-Trump: Selenskyi muss sich bewegen

ReutersFeb 13, 2026 5:58 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

18.51 Uhr - US-Präsident Donald Trump sagt, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj werde eine Chance auf Frieden verpassen, wenn er nicht "in Bewegung komme". Russland wolle inmitten des andauernden Krieges in der Ukraine ein Abkommen schließen, sagt Trump vor Reportern im Weißen Haus. "Russland will eine Einigung erzielen, und Selenskyj muss sich bewegen. Sonst verpasst er eine große Chance. Er muss handeln."

18.14 Uhr - Beim Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz mit US-Außenminister Marco Rubio war die Situation in Ukraine nach Angaben aus Regierungskreisen das zentrale Thema. Dabei sei es um den Stand der Verhandlungen mit Russland und die weitere Unterstützung des Landes vor allem mit militärischen Mitteln gegangen. Details werden nicht genannt. Rubio habe die deutsche Schritten zur Stärkung der Nato gewürdigt. Weitere Themen seien die Situation im Nahen Osten, die Spannungen um Iran, die geplante Reise von Merz nach China sowie Handelsfragen gewesen.

15.00 Uhr - China bezeichnet die Ukraine als Freund und Partner. Dies habe Außenminister Wang Yi bei einem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen erklärt, meldet die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Peking werde weiterhin eine konstruktive Rolle bei einer politischen Lösung der "Krise" spielen.

12.11 Uhr - Die nächste Runde der Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine findet nach Berichten russischer Nachrichtenagenturen kommende Woche in Genf statt. Die Unterredung sei für Dienstag und Mittwoch geplant, melden die Agenturen unter Berufung auf Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Die russische Delegation soll demnach von Kreml-Berater Wladimir Medinsky geleitet werden. Zuvor hatte die russische Regierung zwar als Termin der nächsten Gespräche die kommende Woche bestätigt, den Ort der Begegnung aber offengelassen. Insidern zufolge hatten US-Vertreter ein trilaterales Treffen am Montag und Dienstag in Miami im US-Bundesstaat Florida vorgeschlagen. Frühere Gesprächsrunden hatten in Abu Dhabi stattgefunden.

11.54 Uhr - Die US-Regierung drängt die Ukraine einem Zeitungsbericht zufolge bei den Friedensgesprächen mit Russland zu Zugeständnissen. Unter dem Eindruck der im Herbst in den USA anstehenden Zwischenwahlen gebe es wachsenden Druck, den Krieg vor dem Frühsommer zu beenden, schreibt die "New York Times" unter Berufung auf ukrainische Regierungsvertreter. Die Nachrichtenagentur Reuters kann die Informationen zunächst nicht bestätigen. Russland hat die Ukraine vor fast vier Jahren überfallen, das Land wehrt sich mit westlicher Hilfe.

10.56 Uhr - Russland kündigt für kommende Woche die nächste Runde der Ukraine-Friedensgespräche an. Wo die Begegnung stattfinden soll, lässt das russische Präsidialamt jedoch offen. Insidern zufolge haben US-Vertreter ein trilaterales Treffen am Montag und Dienstag in Miami im US-Bundesstaat Florida vorgeschlagen. Frühere Gesprächsrunden hatten in Abu Dhabi stattgefunden. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigt zudem, dass es Gespräche zwischen Moskau und Washington über eine bilaterale Handels- und Wirtschaftskooperation gibt. Russland hoffe auf eine Fortsetzung dieses Dialogs, sagt Peskow. Mehr als Gespräche werde es jedoch wahrscheinlich nicht geben, bevor der Konflikt in der Ukraine beigelegt sei.

07.14 Uhr - Bei einem russischen Drohnenangriff sind nach Angaben der Ukraine ein Mensch getötet und sechs weitere Personen verletzt worden. Die Attacke habe einem der Häfen in der Region Odessa am Schwarzen Meer gegolten, schreibt der ukrainische Vize-Ministerpräsident Olexij Kuleba auf Telegram. Es habe sich um einen schweren Angriff auf Hafen- und Eisenbahnanlagen gehandelt. Auch in der Region Dnipropetrowsk sei das Zugnetz attackiert worden.

04.05 Uhr - Der ehemalige Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat sich laut einem Medienbericht vor dem Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz für Gespräche mit Russland zur Atomwaffenkontrolle ausgesprochen. "Ich glaube, dass wir auf der Basis von Stärke und glaubwürdiger Abschreckung wieder mit Russland reden müssen", sagte Stoltenberg einem Vorabbericht der "Augsburger Allgemeinen" zufolge. Er bedauere es sehr, dass die gesamte Architektur der Waffenkontrolle, die nach und nach während und nach dem Kalten Krieg entwickelt wurde, nicht mehr existiere. "Wir müssen einen Weg finden, eine neue Ordnung der Waffenkontrolle herzustellen", forderte der norwegische Finanzminister. "Wir waren dazu im Kalten Krieg in der Lage, wir sollten es zukünftig auch sein."

01.16 Uhr - Die Ukraine meldet erneute russische Drohnenangriffe auf die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer. Die zweite Drohnenwelle innerhalb von 24 Stunden habe weitere Häuser, Industrieanlagen und die Energieinfrastruktur der Stadt beschädigt, teilt der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, mit. Strom-, Heizungs- und Wasserversorgung seien unterbrochen worden. Der Gouverneur von Dnipro im Südosten der Ukraine, Olexandr Ganscha, berichtet auf Telegram, vier Menschen seien bei einem kombinierten Angriff von russischen Raketen und Drohnen verwundet worden, darunter ein Baby und ein vierjähriges Mädchen.

00.49 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyi ist laut einem Medienbericht offen für Präsidentschaftswahlen in der Ukraine und für ein Referendum über ein Friedensabkommen mit Russland. "Sind wir bereit für Wahlen? Wir sind bereit. Sind wir bereit für ein Referendum? Wir sind bereit," sagte Selenskyj in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der US-Zeitschrift "The Atlantic". Die Ukraine habe vor nichts Angst. Er werde jedoch kein Abkommen unterzeichnen, das den Interessen der Ukraine schade. Er habe einen Vorschlag abgelehnt, die Abstimmungen am 24. Februar, dem vierten Jahrestag des russischen Einmarsches in die Ukraine, anzukündigen. "Ich bin zu Wahlen bereit, aber wir brauchen Sicherheit, Sicherheitsgarantien und einen Waffenstillstand", sagte Selenskyj dem Bericht zufolge.

00.17 Uhr - Der lettische Verteidigungsminister Andris Sprūds hält einen Frieden in der Ukraine bis Juni, wie von US-Präsident Donald Trump geplant, laut einem Medienbericht für unrealistisch. "Putins imperiale Ambitionen sind ungebrochen. Der Drang in Moskau, fremde Länder anzugreifen und zu besetzen, besteht unvermindert fort", sagte Sprūds im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)laut Vorabbericht. "Es ist also ziemlich unrealistisch, dass bis Juni Frieden in der Ukraine einkehrt." Zu den wahren Ursachen dieses Krieges gehöre auch Putins autoritäres Regime, das um jeden Preis überleben wolle und deshalb auf seinen Maximalzielen im Krieg beharre. Daran habe sich nichts geändert.

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