
11. Feb (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen in Nahost. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen:
14.47 Uhr - Bundesaußenminister Johann Wadephul dringt im Konflikt zwischen den USA und Iran auf eine diplomatische Lösung. Die US-Regierung spreche "die richtigen Fragen" an, sagt Wadephul in Berlin. Es gehe vor allem um das iranische Atom- und Raketenprogramm. Das Regime in Teheran bedrohe mit seinen ballistischen Raketen nicht nur Israel, sondern auch Europa. "Deswegen ist es aus meiner Sicht in unserem Interesse, dass diese Themen angesprochen und im Verhandlungswege gelöst werden, darauf setze ich", betont Wadephul.
13.55 Uhr - Die US-Sicherheitsfirma UG Solutions, die im Gazastreifen bewaffnete Militärveteranen zum Schutz von Hilfsgüter-Standorten eingesetzt hat, sucht neue Mitarbeiter. Ausweislich von Stellenanzeigen auf ihrer Webseite sucht das Unternehmen arabischsprachige Vertragspartner mit Kampferfahrung. Das in North Carolina ansässige Unternehmen hatte im vergangenen Jahr den Sicherheitsdienst für die inzwischen aufgelöste Hilfsorganisation Gaza Humanitarian Foundation (GHF) gestellt. Die GHF war nach dem Tod Hunderter Palästinenser bei dem Versuch, ihre Ausgabestellen zu erreichen, von den Vereinten Nationen (UN) und anderen internationalen Organisationen kritisiert worden. UG Solutions reagiert zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme zu den neuen Stellenausschreibungen oder zu möglichen neuen Einsätzen in der Region. Die von den USA und Israel unterstützte GHF war nach Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas im Oktober aufgelöst worden. Sie hatte bei der Verteilung von Lebensmitteln die UN und etablierte Hilfsorganisationen umgangen. Ihre Ausgabestellen befanden sich meistens abseits der Bevölkerung und in der Nähe israelischer Streitkräfte. Eine mögliche Rückkehr von UG Solutions in den Gazastreifen wird von palästinensischer Seite als beunruhigend angesehen.