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Barbie-Hersteller Mattel enttäuscht mit Ausblick - Aktie bricht ein

ReutersFeb 11, 2026 2:06 AM

- Die Aktie des Barbie-Herstellers MattelMAT.O ist am Dienstag nachbörslich um fast 30 Prozent eingebrochen, nachdem der Konzern mit seinem Gewinnausblick für das Gesamtjahr die Anleger enttäuschte. Dies unterstreicht, dass sich die Nachfrage nach Spielzeug nur langsam erholt, da die Verbraucher ihre Ausgaben für nicht lebensnotwendige Güter einschränken. Zudem verfehlte das Unternehmen im vierten Quartal die Gewinnerwartungen deutlich. Firmenchef Ynon Kreiz erklärte, dass hohe Rabattaktionen im Dezember die Margen belastet hätten.

Die Zurückhaltung der Verbraucher bei nicht lebensnotwendigen Ausgaben ist ein Trend, der angesichts der Inflation und Konjunktursorgen auch in Deutschland zu beobachten ist. Besonders das Geschäft mit der einstigen Vorzeigepuppe Barbie leidet unter der Kaufzurückhaltung. Mattel erwartet erst für das Jahr 2027 eine Rückkehr zum Wachstum bei der Marke. Besser lief es hingegen für die auch in Deutschland sehr populären Spielzeugautos der Marken Hot Wheels und Matchbox, die ein zweistelliges Wachstum verzeichneten.

Um gegenzusteuern, will Mattel nun stärker ins Digitalgeschäft investieren und kündigte die vollständige Übernahme eines Joint Ventures mit dem chinesischen Konzern NetEase an. Damit folgt Mattel dem Konkurrenten HasbroHAS.O, der dank seines starken Digitalgeschäfts mit Spielen wie "Magic: The Gathering" besser dasteht. Zudem hofft der Konzern, an den weltweiten Kinoerfolg des "Barbie"-Films aus dem Jahr 2023 anknüpfen zu können. Geplant sind unter anderem Filme zu den Marken "Masters of the Universe" und "Matchbox".

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