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Buddhistische Mönche beenden 3700-Kilometer-Marsch in Washington

ReutersFeb 10, 2026 11:59 PM

- Nach einem mehr als 3700 Kilometer langen Marsch durch die USA haben 24 buddhistische Mönche am Dienstag die Hauptstadt Washington erreicht. Mit ihrer in Texas begonnenen spirituellen Reise durch neun Bundesstaaten wollten sie nach eigenen Angaben das Bewusstsein für Frieden und Mitgefühl schärfen. Tausende Menschen säumten ihren Weg, um die in orangefarbene Roben gekleideten Mönche zu begrüßen. Der Marsch soll am Donnerstag im nahegelegenen Annapolis im Bundesstaat Maryland enden.

Die Mönche hatten ihren "Marsch für den Frieden" vor mehr als drei Monaten begonnen und dabei eisigen Wintertemperaturen und teils heftigen Stürmen getrotzt. "Wir marschieren nicht, um zu protestieren, sondern um den Frieden zu wecken, der bereits in jedem von uns lebt", sagte der spirituelle Anführer des Marsches. Auch ein schwerer Unfall in Texas, bei dem ein Lastwagen in ein Begleitfahrzeug fuhr und mehrere Mönche teils schwer verletzte, hielt die Gruppe nicht auf. Einem der Verletzten musste ein Bein amputiert werden.

Der Marsch fand breite Unterstützung in den sozialen Medien und wurde von vielen als positives Zeichen in einer Zeit politischer Spannungen in den USA gewertet. "Unser Land braucht das. Wir fühlen uns gespalten und die Menschen wollen mehr Freundlichkeit, mehr Mitgefühl und mehr Frieden", sagte eine 59-jährige Frau aus Maryland, die zur Begrüßung nach Washington gekommen war. In der Hauptstadt wurden die Mönche bei einer Zeremonie von der Staatssekretärin des Hauptstadtdistrikts, Kimberly Bassett, im Namen der Bürgermeisterin mit einer Proklamation geehrt.

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