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Bundeswehr will Drohnen bei Stark und Helsing bestellen

ReutersFeb 10, 2026 8:19 AM

- Die Bundeswehr will für eine erste Tranche neuer Kampfdrohnen rund 536 Millionen Euro ausgeben. Die Rahmenverträge für den Kauf mit einem Gesamtvolumen von mehr als 4,3 Milliarden Euro sollen mit den deutschen Firmen Helsing und Stark geschlossen werden, wie aus zwei Vorlagen des Finanzministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestages hervorgeht, die Reuters am Dienstag vorlagen. Der Haushaltsausschuss soll dem Geschäft in Kürze zustimmen, was als sicher gilt. Zunächst hatte der "Spiegel" berichtet.

Bei den Waffensystemen handelt es sich um Lenkwaffen, die über einem Zielgebiet kreisen, bis ihnen ein Bediener am Boden ein Ziel zuweist, das sie dann autonom angreifen. Die Drohnen sollen zunächst die Kampfkraft und den Schutz der Panzerbrigade 45 in Litauen erhöhen. Sie sind ein zentraler deutscher Beitrag zur Abschreckung an der Nato-Ostflanke und sollen eine Lücke in der Verteidigungsfähigkeit schließen.

Den Unterlagen zufolge sollen die Verträge mit den beiden Unternehmen eine Laufzeit von sieben Jahren haben. Die Auslieferung der ersten Systeme soll bereits 2026 beginnen und bis Anfang 2027 abgeschlossen sein.

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