23. Jan (Reuters) - US-Präsident Donald Trump erhebt Anspruch auf das zu Dänemark gehörende Grönland. Er will die Insel in der Arktis kaufen. Dänemark lehnt die Forderung ab, europäische Partner unterstützen das Land. Es folgen aktuelle Entwicklungen:
17.00 Uhr - Nach dem Streit mit US-Präsident Donald Trump über Grönland hat die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Gerüchte über seinen Gesundheitszustand heruntergespielt. "Er ist der Präsident der USA. Dasselbe hat man schon über Biden gesagt in der Vergangenheit und auch über mich", sagt sie in Rom auf eine entsprechende Frage. In einer Demokratie müsse man sich damit abfinden. "Wir sind ja nicht die, die sich die Politiker der anderen Länder auswählen können", fügt Meloni hinzu. Sie hoffe, dass man Trump eines Tages den Friedensnobelpreis verleihen könne, wenn er in der Ukraine für einen andauernden, anhaltenden Frieden gesorgt haben sollte. Er hätte dies nicht besser ausdrücken können, sagt Kanzler Friedrich Merz darauf bei einem gemeinsamen Auftritt.
11.55 Uhr - Die geplante Investitionssumme Deutschlands in der Arktis steht noch nicht fest. Das sagt ein Sprecher der Bundesregierung in Berlin. Dafür sei es noch zu früh. Die EU-Kommission hatte zuvor ein umfassendes Investitionspaket zugungsten Grönlands angekündigt. Der Sprecher ergänzt, Russland sei die größte Bedrohung für Grönland, obwohl US-Präsident Donald Trump zuletzt immer wieder Anspruch auf die Insel erhoben hatte. "Wir wollen mit den USA zusammerarbeiten."
04.20 Uhr - Die Nato hat nach den Worten von Generalsekretär Mark Rutte ihren Willen zum Schutz Grönlands vor China und Russland bekräftigt. Er habe mit US-Präsident Donald Trump in Davos eine "sehr gute Diskussion" darüber geführt, wie das Bündnis die Arktis am besten verteidigen könne, sagte Rutte auf dem Weltwirtschaftsforum. Dies betreffe nicht nur Grönland, sondern alle sieben Nato-Staaten mit Gebieten in der Arktis. China weist die Darstellung als unbegründet zurück und wirft dem Westen vor, Fakten zu verdrehen und seine Aktivitäten als Vorwand für militärische Absichten aufzubauschen.