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UKRAINE-TICKER-Blatt: US-Konzern Exxon führte Verhandlungen mit Rosneft über Kooperation

ReutersAug 26, 2025 8:03 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine seit der großangelegten russischen Invasion 2022. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

21.49 Uhr - Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge hat ein hochrangiger Manager von Exxon MobilXOM.N in diesem Jahr mit dem russischen Konzern Rosneft über eine Rückkehr zum Sachalin-Projekt gesprochen. Voraussetzung sei grünes Licht der USA und Russlands im Rahmen eines Friedensprozesses für die Ukraine, berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen.

21.17 Uhr - US-Präsident Donald Trump droht Russland mit Wirtschaftssanktionen, sollte Präsident Wladimir Putin einem Waffenstillstand nicht zustimmen. "Wir wollen ein Ende", erklärt Trump. Er verweist auf wirtschaftliche Sanktionen. "Ich spreche über Wirtschaft, denn wir werden keinen Weltkrieg beginnen."

18.35 Uhr - Ein Gespräch mit Russlands Staatschef Wladimir Putin könnte nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auch in den Golfstaaten stattfinden. Selenskyj nennt in seiner abendlichen Videoansprache zudem die Türkei und europäische Länder, in denen ein Gipfel möglich wäre. Mit allen diesen Staaten seien in dieser Woche Gespräche geplant. "Auf unserer Seite wird alles bestmöglich vorbereitet, um den Krieg beenden zu können." Die Türkei und Ungarn waren bereits ins Gespräch gebracht worden. Selenskyjs Stabschef Andrij Jermak ist unterdessen nach Katar gereist zu Unterredungen mit dem Verteidigungsminister des Emirats.

17.19 Uhr - Die USA sind einem Bericht der "Financial Times" zufolge bereit, sich an Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach einem Kriegsende zu beteiligen. Dazu gehöre, Gehemindienstinformationen bereitzustellen, das Gefechtsfeld zu überwachen sowie sich an einem von Europa geführten Luftabwehrschirm zu beteiligen, berichtet die Zeitung. Die Nachrichtenagentur Reuters kann die Angaben zunächst nicht bestätigen.

17.07 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert eine schnellere Ausarbeitung möglicher Sicherheitsgarantien für sein Land. Die Arbeit müsse maximal intensiviert werden, um Klarheit und Transparenz zu schaffen, sagt er nach einem Treffen mit dem britischen Generalstabschef Tony Radakin in Kiew.

16.25 Uhr - Die russischen Truppen rücken entgegen der jüngsten ukrainischen Darstellung im Osten des Landes weiter vor. Nach Erkenntnissen ukrainischer Open-Source-Beobachter nehmen die Russen zwei Dörfer in der südöstlichen Region Dnipropetrowsk ein. Die Region gehört nicht zu den fünf, die Russland bereits für sich beansprucht. Das ukrainische Militär weist eine vollständige Einnahme der Orte zurück. Russische Truppen seien in die Orte eingedrungen und versuchten, sich dort festzusetzen, sagt ein Militärsprecher. Die eigenen Truppen kämpften darum, ihre Stellungen zu halten. Das russische Verteidigungsministerium hatte die Eroberung der beiden Dörfer bereits gemeldet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Vorstoß im vergangenen Monat als Versuch bezeichnet, einen Propagandaerfolg zu erzielen.

06.55 Uhr - Die russische Flugabwehr hat nach Angaben der Regierung in Moskau in der Nacht zu Dienstag 43 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Das meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Russland gibt nur bekannt, wie viele feindliche Drohnen abgeschossen wurden, nicht wie viele die Ukraine insgesamt auf Ziele in Russland abgefeuert hat.

01.05 Uhr - US-Außenminister Marco Rubio hat mit seinen europäischen Amtskollegen gesprochen und diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine erörtert. Wie das amerikanische Außenministerium mitteilte, sprach Rubio unter anderem mit dem britischen Außenminister David Lammy, dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha, der finnischen Außenministerin Elina Valtonen und der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas.

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