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MercadoLibre überrascht mit starken Zahlen – Aktie zieht deutlich an

Investing.comMay 7, 2025 9:09 PM
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Investing.com - Starke Quartalszahlen haben die Aktien von MercadoLibre (NASDAQ:MELI) am Mittwochabend im nachbörslichen Handel kräftig angetrieben. Die Papiere des führenden E-Commerce- und Fintech-Konzerns in Lateinamerika legten um bis zu 9 Prozent zu, nachdem Umsatz und Gewinn deutlich besser als erwartet ausgefallen waren.

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Das Unternehmen verdiente im ersten Quartal bereinigt 9,74 US-Dollar je Aktie - rund 1,40 Dollar mehr als von Analysten im Schnitt prognostiziert. Der Umsatz kletterte um 37 Prozent auf 5,9 Milliarden US-Dollar und übertraf damit ebenfalls die Erwartungen von 5,47 Milliarden. In konstanten Währungen hätte das Plus sogar bei 64 Prozent gelegen.

Getrieben wurde das Wachstum von einer starken Entwicklung quer durch alle Geschäftsbereiche. Das abgewickelte Zahlungsvolumen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent auf 58,3 Milliarden US-Dollar. Auch beim Handelsvolumen auf dem Marktplatz legte MercadoLibre mit einem Plus von 17 Prozent auf 13,3 Milliarden US-Dollar weiter zu. Die Zahl der aktiven Käufer wuchs um ein Viertel.

Firmenchef Marcos Galperin zeigte sich entsprechend zufrieden. Man sei gut ins Jahr gestartet und baue auf dem Momentum aus 2024 auf, hieß es in der Quartalsmitteilung. Das Wachstum sei in allen Bereichen herausragend, getragen von konsequenter Umsetzung und einem klaren Fokus auf den Mehrwert für Nutzer.

Besonders stark lief das Fintech-Geschäft: Die digitale Konto-App zählte zuletzt 64 Millionen aktive Nutzer - ein Zuwachs von 31 Prozent. Das Kreditportfolio des Konzerns wuchs um 75 Prozent auf 7,8 Milliarden US-Dollar. Die Ausfallraten blieben nach Unternehmensangaben dabei im Rahmen.

Trotz anhaltender Investitionen - etwa in Logistiklösungen und das Kreditkartengeschäft - konnte MercadoLibre das operative Ergebnis um 45 Prozent auf 763 Millionen US-Dollar steigern. Die Marge lag bei soliden 12,9 Prozent. Der Nettogewinn kletterte um 44 Prozent auf 494 Millionen.

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