tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

Super Micro enttäuscht beim Ausblick – Aktie fällt deutlich

Investing.comMay 6, 2025 9:45 PM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Investing.com - Die Aktien von Super Micro Computer (NASDAQ:SMCI) sind am Dienstag nachbörslich unter Druck geraten. Nach Vorlage der Quartalszahlen büßten sie rund vier Prozent ein. Zwar übertraf der Anbieter von Rechenzentrumslösungen beim Gewinn knapp die Erwartungen, Umsatz und Ausblick fielen jedoch enttäuschend aus.

  • Was ist Super Micro wirklich wert? Lassen Sie sich von professionellen Bewertungsmodellen unterstützen und treffen Sie fundierte Entscheidungen. Mehr erfahren

Im dritten Geschäftsquartal verdiente Super Micro auf bereinigter Basis 0,31 US-Dollar je Aktie und lag damit leicht über den Analystenschätzungen von 0,30 US-Dollar. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorquartal um 19 Prozent auf 4,6 Milliarden US-Dollar zurück. Damit traf das Unternehmen zwar seine eigene, zuvor gesenkte Prognose, blieb aber unter den ursprünglichen Markterwartungen.

Für das laufende Geschäftsjahr kappte Super Micro nun seine Umsatzerwartung deutlich auf 21,8 bis 22,6 Milliarden US-Dollar. Zuvor hatte das Management 23,5 bis 25,0 Milliarden in Aussicht gestellt. Auch damit liegt die neue Spanne unter dem Analystenkonsens von 23,5 Milliarden US-Dollar.

Noch deutlicher fiel die Enttäuschung beim Ausblick auf das laufende vierte Quartal aus. Das Unternehmen stellt Umsätze zwischen 5,6 und 6,4 Milliarden US-Dollar in Aussicht - Analysten hatten im Schnitt mit 6,8 Milliarden gerechnet. Der erwartete Gewinn je Aktie liegt mit 0,40 bis 0,50 US-Dollar ebenfalls unter dem Marktkonsens von 0,64 US-Dollar.

Firmenchef Charles Liang führte die schwächere Entwicklung auf Verzögerungen bei Kundenentscheidungen zurück. Viele der verschobenen Projekte dürften demnach in den kommenden Quartalen realisiert werden. Liang zeigte sich dennoch zuversichtlich: "Wir glauben, dass wir langfristig gut positioniert sind, um vom wachsenden Markt zu profitieren." Kurzfristig könne die wirtschaftliche Unsicherheit jedoch auf das Geschäft drücken, auch Zölle spielten dabei eine Rolle.

Die Profitabilität kam deutlich unter Druck. Die Bruttomarge sank im Jahresvergleich von 15,5 auf 9,6 Prozent. Der Nettogewinn fiel auf 109 Millionen US-Dollar, nach 402 Millionen im Vorjahreszeitraum.

In eigener Sache: Investieren wie Buffett & Co.: Werfen Sie einen Blick in die Portfolios von Starinvestoren und lassen Sie sich inspirieren. Mehr erfahren

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
tradingkey.logo
* Referenzen, Analysen und Handelsstrategien werden vom Drittanbieter Trading Central bereitgestellt, und der Standpunkt basiert auf der unabhängigen Bewertung und Beurteilung des Analysten, ohne die Anlageziele und die finanzielle Situation der Investoren zu berücksichtigen.
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.