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US-Vorbörse: Apple, Amazon, Airbnb und ExxonMobil mit viel Bewegung

Investing.comMay 2, 2025 11:48 AM
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Investing.com - Der US-amerikanische Aktienmarkt bewegt sich im Frühhandel am Freitag, den 2. Mai 2025, deutlich. So schlagen sich die Einzelaktien in der US-Vorbörse:

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Apple (NASDAQ:AAPL) (-2,9 %): Der iPhone-Hersteller hat sein Aktienrückkaufprogramm um 10 Milliarden Dollar gekürzt. CEO Tim Cook rechnet außerdem damit, dass die Zölle das Unternehmen in diesem Quartal rund 900 Millionen Dollar kosten könnten.

Amazon (NASDAQ:AMZN) (-0,8 %): Beim Cloud-Geschäft blieb Amazon im 1. Quartal hinter den Erwartungen zurück – sowohl beim Umsatzwachstum als auch beim operativen Ergebnis. Das hat bei Anlegern für Enttäuschung gesorgt. Amazon warnte Anleger zudem, dass die Ergebnisse im laufenden Quartal unter Zöllen, Schwankungen der Währungskurse und Rezessionsängsten leiden könnten.

Airbnb (NASDAQ:ABNB) (-5,2 %): Das Unternehmen sieht für das 2. Quartal einen schwächeren Ausblick und macht dafür vor allem wirtschaftliche Unsicherheiten verantwortlich, die die Reiselust in den USA dämpfen.

Exxon Mobil (NYSE:XOM) (+1 %): Dank einer gesteigerten Öl- und Gasförderung in Guyana und im Permian-Becken konnte Exxon im 1. Quartal die Gewinnerwartungen übertreffen.

Chevron (NYSE:CVX) (-2 %): Der Ölproduzent hat mit seinem Gewinn im 1. Quartal die Erwartungen erfüllt. Damit hat das Unternehmen nach einem Verlust Ende letzten Jahres eine Trendwende in seinem Raffineriegeschäft geschafft.

Dupont De Nemours (NYSE:DD) (+1,6 %): Die Erwartungen fürs 1. Quartal wurden übertroffen – vor allem dank solider Ergebnisse in der auf Elektronik spezialisierten Sparte.

Cigna (NYSE:CI) (+1,1 %): Der Krankenversicherer lieferte ein starkes Quartal ab und hob die Prognose fürs Gesamtjahr an – gestützt durch Wachstum in allen Geschäftsbereichen.

Magna International (NYSE:MGA) (-2 %): Die Ergebnisse des Autozulieferers blieben unter den Erwartungen. Die Prognose für 2025 wurde aber bestätigt.

Block (NYSE:XYZ) (-21 %): Der Rückgang ist deutlich: Block hat die Prognosen für das laufende Quartal verfehlt und seine Jahresziele nach unten korrigiert – Grund sind schwächere Konsumausgaben.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

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FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
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