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Shell mit starkem Q1 – Gas, Öl, Aktienrückkauf: alles läuft

Investing.comMay 2, 2025 7:25 AM
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Investing.com - Shell (AS:SHEL) ist mit einem kräftigen Gewinnsprung ins Jahr 2025 gestartet. Im ersten Quartal verdiente der Energiekonzern auf bereinigter Basis 5,6 Milliarden US-Dollar - das sind über 50 Prozent mehr als im Schlussquartal 2024. Vor allem das Geschäft mit verflüssigtem Erdgas (LNG) und die Ölproduktion liefen deutlich besser.

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Im Bereich Integrated Gas stiegen die Gewinne auf 2,5 Milliarden US-Dollar, nach 2,2 Milliarden im Vorquartal. Die LNG-Verkäufe legten auf 16,5 Millionen Tonnen zu, während die Verflüssigungsmengen leicht zurückgingen. Gleichzeitig wurde die Übernahme des LNG-Händlers Pavilion Energy abgeschlossen. Shell stärkte damit sein globales Gashandelsgeschäft.

Auch das Upstream-Segment trug mit einem Ergebnis von 2,3 Milliarden US-Dollar zum Anstieg bei - ein deutliches Plus gegenüber den 1,7 Milliarden US-Dollar drei Monate zuvor. Weniger Abschreibungen und geringere Belastungen aus Explorationsprojekten wirkten sich positiv aus. Die Fördermenge blieb mit rund 1,855 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag konstant.

Der operative Mittelzufluss (Cashflow from Operations) belief sich - vor Veränderungen im Working Capital - auf 11,9 Milliarden US-Dollar. Nach Abzug eines Abflusses von 2,7 Milliarden US-Dollar blieb ein Cashflow von 9,3 Milliarden Dollar. Die Investitionen lagen im Quartal bei 4,2 Milliarden US-Dollar.

Die Nettoschulden stiegen auf 41,5 Milliarden US-Dollar. Shell begründete das unter anderem mit Leasingverpflichtungen und Finanzierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Pavilion-Übernahme sowie dem Verkauf des Nigeria-Geschäfts.

In der Sparte Marketing lag der bereinigte Gewinn bei 900 Millionen US-Dollar, nach 800 Millionen im Vorquartal. Saisonale Stärke bei Schmierstoffen spielte hier eine Rolle. Das Geschäftsfeld Chemicals and Products erwirtschaftete 449 Millionen US-Dollar. Besser laufende Raffineriemargen konnten dabei die anhaltende Schwäche im Chemiebereich teilweise ausgleichen. Die Raffinerieauslastung stieg auf 85 Prozent.

Das Segment Renewables and Energy Solutions verzeichnete erneut einen Verlust - mit minus 42 Millionen US-Dollar fiel dieser allerdings deutlich geringer aus als im Vorquartal (minus 300 Millionen US-Dollar). Die Stromverkäufe blieben stabil, während die Verkäufe über Gaspipelines zunahmen. Die gesamte erneuerbare Erzeugungskapazität wuchs auf 7,5 Gigawatt.

Shell kündigte zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 3,5 Milliarden US-Dollar an. Es ist bereits das 14. Quartal in Folge mit Rückkäufen von mindestens 3 Milliarden US-Dollar. Insgesamt flossen im vergangenen Jahr rund 45 Prozent des operativen Cashflows an die Anteilseigner zurück. Die Verschuldungsquote (Gearing) lag unverändert bei 19 Prozent.

„Wir haben unser führendes LNG-Geschäft weiter gestärkt - unter anderem durch den Abschluss der Pavilion-Übernahme - und unser Portfolio gezielt verbessert“, erklärte Konzernchef Wael Sawan mit Blick auf den Verkauf der Aktivitäten in Nigeria und Singapur.

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