tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

TSMC investiert weiter in die USA – Fokus auf Arizona-Standort

Investing.comApr 30, 2025 2:42 AM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Investing.com - Der Chip-Gigant Taiwan Semiconductor Manufacturing (NYSE:TSM) (TSMC) hat gestern den Grundstein für seine dritte Chipfabrik in Phoenix, Arizona gelegt. Damit geht das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung lokaler Produktion und Investitionen in den USA. Der Zeitpunkt fiel zusammen mit dem Besuch von US-Handelsminister Howard Lutnick in der bestehenden TSMC-Anlage – er lobte das Engagement des Unternehmens, mehr in die amerikanische Fertigung zu investieren.

  • Schnell, präzise und umfassend: WarrenAI analysiert Aktien und Trends mit Zugriff auf die volle Power von InvestingPro – live und aktuell. Mehr erfahren

TSMCs Vorstandsvorsitzender und CEO, C.C. Wei, bezeichnete das Werk in Arizona als „die größte einzelne ausländische Direktinvestition in der Geschichte der USA“. Insgesamt will TSMC in den kommenden vier Jahren weitere 100 Milliarden Dollar in den USA investieren. Damit steigen die Gesamtinvestitionen auf 165 Milliarden Dollar – ein Großteil davon fließt direkt nach Arizona, wo bereits 2024 mit der Produktion moderner Chips begonnen wurde. Zwei weitere Werke sind an diesem Standort ebenfalls geplant.

Der Ausbau der US-Fertigung dürfte auch ein politisches Signal sein – insbesondere an US-Präsident Donald Trump, der sich wiederholt für mehr Investitionen im eigenen Land starkgemacht hat. Mit einer stärkeren Präsenz in den USA kann TSMC potenziellen Zöllen auf Halbleiterimporte entgehen, mit denen Trump in der Vergangenheit mehrfach gedroht hat.

Laut US-Handelsministerium soll die zusätzliche Investition von 100 Milliarden Dollar rund 40.000 Arbeitsplätze im Baugewerbe schaffen. Darüber hinaus werde sie „Zehntausende gut bezahlte Hightech-Jobs schaffen“ und die indirekte Wirtschaftsleistung in Arizona in den nächsten zehn Jahren um mehr als 200 Milliarden Dollar steigern.

TSMC ist der weltweit führende Auftragsfertiger für Chips und ein unverzichtbarer Zulieferer für große Technologiekonzerne wie Nvidia (NASDAQ:NVDA) und Apple (NASDAQ:AAPL). Die verstärkte Produktion in den USA dürfte vor allem amerikanischen Kunden helfen, mögliche negative Folgen von Trumps Zollpolitik abzufedern.

„Als erster und größter Kunde von TSMC Arizona freuen wir uns auf die Zukunft der US-amerikanischen Innovation und die unglaublichen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben werden“, so Apple-CEO Tim Cook in einer Mitteilung des US-Handelsministeriums.

Auch Jensen Huang, CEO von Nvidia, und Lisa Su, CEO von AMD (NASDAQ:AMD), begrüßten die neue Anlage ausdrücklich.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
tradingkey.logo
* Referenzen, Analysen und Handelsstrategien werden vom Drittanbieter Trading Central bereitgestellt, und der Standpunkt basiert auf der unabhängigen Bewertung und Beurteilung des Analysten, ohne die Anlageziele und die finanzielle Situation der Investoren zu berücksichtigen.
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.