tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

Adyen enttäuscht leicht bei Umsatz – Aktie rutscht um fünf Prozent ab

Investing.comApr 30, 2025 8:29 AM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Investing.com - Die Aktien von Adyen (AS:ADYEN) haben am Mittwoch nach Quartalszahlen deutlich nachgegeben. Zeitweise verloren die Papiere an der Börse in Amsterdam rund fünf Prozent. Der Zahlungsdienstleister blieb beim Umsatz im ersten Quartal leicht hinter den Erwartungen zurück.

  • Ihr persönlicher Investment-Analyst: WarrenAI bietet Ihnen Echtzeit-Daten, Einblicke und Interpretationen – perfekt für smarte Entscheidungen. Mehr erfahren

Die Nettoerlöse stiegen auf bereinigter Währungsbasis um 21 Prozent auf 535 Millionen Euro. Damit verfehlte Adyen den Marktkonsens um rund ein Prozent. Das ging vor allem auf ein schwächeres Wachstum beim abgewickelten Zahlungsvolumen (TPV) zurück. Dieses legte nur um sechs Prozent auf 315 Milliarden Euro zu - erwartet worden war mehr. Belastet wurde das Volumen durch den Rückzug des Großkunden Cash App. Ohne diesen Effekt hätte das Wachstum laut Unternehmen bei 22 Prozent gelegen.

Positiv werteten Analysten die Entwicklung der sogenannten Take Rate, also der durchschnittlichen Marge pro Transaktion. Diese stieg gegenüber dem Vorquartal von 14,6 auf 17 Basispunkte. Angaben zum operativen Ergebnis (EBITDA) machte Adyen nicht, meldete aber einen Stellenzuwachs von 110 Mitarbeitenden im Vergleich zum Vorquartal.

Besser als erwartet schnitt das Segment Unified Commerce ab, das von einem robusten Geschäft am Point-of-Sale sowie einer steigenden Zahl neuer Kunden profitierte. Weniger gut liefen die Geschäfte mit großen Kunden im Digital- und Plattformsegment, die unter den Erwartungen blieben.

Trotz der verfehlten Markterwartungen bleibt das Management zuversichtlich. Die Wachstumsziele für 2025 seien erreichbar, hieß es. Adyen rechnet mit einer Beschleunigung des Wachstums im weiteren Jahresverlauf - analog zum saisonalen Muster der vergangenen drei Jahre.

„Das Zahlenwerk ist angesichts des TPV-Wachstums von 26 Prozent ohne eBay (NASDAQ:EBAY) und Cash App insgesamt solide - vor allem im aktuellen Marktumfeld“, kommentierte das Analysehaus Jefferies.

Für das Gesamtjahr stellt Adyen ein Umsatzwachstum von rund 23 Prozent auf bereinigter Währungsbasis in Aussicht. Das läge leicht unter dem Konsens von 24 Prozent. Auch bei der operativen Marge erwartet das Unternehmen weiteres Wachstum - nach einem Anstieg um 400 Basispunkte im Vorjahr soll sie nun um rund 200 Basispunkte auf etwa 52 Prozent zulegen. Die Markterwartung liegt bei 52,6 Prozent.

In eigener Sache: Alle Fakten auf einen Blick: Unsere Pro Research Berichte liefern Ihnen umfassende Analysen zu über 1.400 US-Aktien – inklusive Bull- und Bear-Case, SWOT-Analyse und anschaulichen Grafiken. Mehr erfahren

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
tradingkey.logo
* Referenzen, Analysen und Handelsstrategien werden vom Drittanbieter Trading Central bereitgestellt, und der Standpunkt basiert auf der unabhängigen Bewertung und Beurteilung des Analysten, ohne die Anlageziele und die finanzielle Situation der Investoren zu berücksichtigen.
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.