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Snap enttäuscht – Wall Street zeigt die Rote Karte

Investing.comApr 29, 2025 9:28 PM
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Investing.com - Die Papiere des Social-Media-Unternehmens Snap (NYSE:SNAP) sind am Dienstag nach US-Börsenschluss deutlich unter Druck geraten. Nach Vorlage der Quartalszahlen sackten sie im nachbörslichen Handel um 13 Prozent ab. Zwar übertraf der Konzern im ersten Quartal die Erwartungen beim Umsatz, verzichtete jedoch auf einen konkreten Ausblick für das laufende Quartal - ein Schritt, der am Markt als Warnsignal gewertet wurde.

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In den drei Monaten bis Ende März erzielte Snap einen Umsatz von 1,36 Milliarden US-Dollar, was leicht über den Analystenerwartungen von 1,34 Milliarden lag. Der Verlust je Aktie belief sich auf 0,08 US-Dollar und fiel damit geringer aus als die erwarteten minus 0,13 Dollar. Die Zahl täglich aktiver Nutzer kletterte im Jahresvergleich um neun Prozent auf 460 Millionen.

Für das laufende Quartal gibt Snap jedoch keine Umsatzprognose ab. Zur Begründung verwies das Management auf makroökonomische Unsicherheiten, die die Nachfrage nach Werbung beeinträchtigen könnten. Im Vorfeld hatten Analysten mit einem Umsatz von rund 1,39 Milliarden US-Dollar gerechnet. Die Zahl aktiver Nutzer soll im zweiten Quartal laut Unternehmen bei etwa 468 Millionen liegen und damit in der Mitte der intern angepeilten Spanne.

„Trotz weiter wachsender Umsätze sind wir mit Gegenwind in das laufende Quartal gestartet“, hieß es in einem Brief an die Investoren. Vor diesem Hintergrund sei es sinnvoll, Investitionen weiterhin eng an das tatsächliche Umsatzwachstum anzupassen.

Im Werbegeschäft legte Snap um neun Prozent auf 1,21 Milliarden Dollar zu. Getragen wurde das Wachstum vor allem durch Direktkunden. Die Erlöse aus markenorientierter Werbung gingen hingegen im Jahresvergleich um drei Prozent zurück.

Wie viele Tech-Unternehmen steht Snap vor einem schwierigen Umfeld. Der konjunkturelle Ausblick bleibt unsicher, geopolitische Spannungen und globale Handelsfragen - zuletzt wieder verstärkt im Zuge neuer Maßnahmen unter US-Präsident Donald Trump - gelten als potenzielle Belastungsfaktoren für Werbebudgets.

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