tradingkey.logo
tradingkey.logo

Der 440-Millionen-Dollar-Crypto-Ponzi-TradeAI-Fall weicht dem Entlassungsangebot aus

CryptopolitanMar 24, 2026 12:07 AM

Die Klage im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Betrugsfall TradeAI/Stakx in Höhe von 440 Millionen US-Dollar wird fortgesetzt. Die auf Kryptowährungen spezialisierte Kanzlei Burwick Law gab bekannt, dass ein US-Gericht einen Antrag auf Abweisung der Klage abgelehnt hat. Die Entscheidung erging durch Richter Lewis Kaplan im Southern District of New York.

Im neuen Verfahren wies das Gericht alle wesentlichen Argumente der Verteidigung zurück. Dies betraf Einwände hinsichtlich Zuständigkeit, Gerichtsstand und Zustellung. Die entscheidende Klage wurde bereits 2024 eingereicht. Der Rechtsstreit dauert jedoch noch an. Darin werden mehrere Personen beschuldigt, ein mutmaßliches Schneeballsystem im Zusammenhang mit NFTs betrieben zu haben. Die Klage erwähnt auch Krypto-Investitionspools.

Richter kritisiert Verteidigungstaktik

Laut Anklage wurden Anleger in sogenannte „Pods“ oder „Syndikate“ gedrängt. Das mutmaßliche Betrugssystem versprach hohe Renditen durch Kryptostrategien. Die Kläger geben jedoch an, dass diese Renditen unrealistisch waren. Sie schätzen die mit dem Fall verbundenen Verluste bisher auf über 20 Millionen US-Dollar.

Richter Kaplan stellte in seinem Beschluss klar, dass der Fall in dieser Phase nicht erledigt ist. Das Gericht wies den Antrag auf Klageabweisung zurück. Es ging jedoch auch auf ein weiterhin bestehendes Problem im Zusammenhang mit der Zustellung der Klageschrift ein. Der Beklagte Cyrus Abraham hatte argumentiert, ihm sei die Klage nicht ordnungsgemäß zugestellt worden. Das Gericht teilte diese Auffassung nicht vollständig, wies aber auf formale Mängel bei der Zustellung hin.

Die Zustellung der Klageschrift verdeutlichte, dass es sich nicht um ein „Versteckspiel“ handele. Abraham habe von der Klage gewusst und könne sie daher nicht durch Formalitäten aufdefiZeit verzögern. Das Gericht forderte Abraham auf, den Klägern seine aktuelledentmitzuteilen. Andernfalls drohe ein Versäumnisurteil und weitere Sanktionen.

Der Richter hat die Frist für die formelle Zustellung bis zum 22. April verlängert. Dadurch rückt das Verfahren nun näher an die Beweisaufnahmephase heran. Anfang des Monats hatte das Gericht alternative Zustellungsmethoden für die Beklagten zugelassen. Dazu gehören der Versand von Klageschriften über Ethereum Wallets, E-Mails und sogar über soziale Medien.

Dieser Schritt verdeutlicht die Herausforderung im Umgang mit schwer auffindbaren oder international agierenden Angeklagten. Die Anwaltskanzlei argumentiert, dass solche Methoden angemessen seien. Das mutmaßliche Betrugssystem selbst basierte maßgeblich auf Online-Werbung und NFT -basierten Interaktionen.

Im TradeAI-Fall entsteht eine Verbindung zu Dubai

ElizaOS-Gründer Shaw nutzte die sozialen Medien, um kritisieren . Er behauptete, Burwick habe den Opfern nicht geholfen, ihre Gelder zurückzuerhalten. Shaw erklärte, dies sei der Grund, warum er niemals einen Nutzen für die Coins verspreche. Die Anwaltskanzlei wies diese Behauptungen als falsch zurück und ermahnte Shaw wegen unangemessener Wortwahl. Sie verwies auf Shaws gelöschten Tweet, in dem er mit einer Klage drohte.

Der Fall zeigt, wie schwer manche Angeklagte zu erreichen sind. Einer von ihnen ist Peter McInnes. Er wird mit Aktivitäten in Dubai in Verbindung gebracht, darunter Immobilien- und Kunstprojekte. Im Mittelpunkt der juristischen Ermittlungen steht jedoch weiterhin die Kernfrage: Erfüllt die Struktur hinter TradeAI/Stakx die Voraussetzungen für ein betrügerisches Anlagemodell gemäß US-amerikanischem Wertpapierrecht?.

Diese wichtige Gerichtsentscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der globale Kryptomarkt unter Verkaufsdruck steht. Nach einem plötzlichen Einbruch erholte sich der Markt für digitale Vermögenswerte leicht. Seine kumulierte Marktkapitalisierung stieg in den letzten 24 Stunden um mehr als 3 % und liegt nun bei rund 2,43 Billionen US-Dollar.

Laut Daten von NFTPriceFloor liegt die Marktkapitalisierung von NFTs bei rund 2,226 Milliarden US-Dollar. Die CryptoPunks-Kollektion ist mit einer Marktkapitalisierung von 284.800 ETH (ca. 612 Millionen US-Dollar) weiterhin die größte. Der Ether-Preis stieg in den letzten 24 Stunden um mehr als 5 %. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels notiert ETH im Durchschnitt bei 2.150 US-Dollar.

Erreichen Sie die klügsten Köpfe hinter Krypto-Investoren und -Entwicklern, indem Sie in Cryptopolitan

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Empfohlene Artikel

KeyAI