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Infosys und Anthropic werden Agentic-KI-Systeme auf den Markt bringen

CryptopolitanFeb 17, 2026 3:29 PM

Anthropic und Claude haben eine Zusammenarbeit angekündigt, um unabhängigedent -Systeme zu entwickeln, die komplexe Aufgaben und Geschäftsabläufe in den Bereichen Telekommunikation und Finanzen bewältigen können. 

Agentische KI-Systeme erfreuen sich in jüngster Zeit institutioneller Beliebtheit, da sie so konzipiert sind, dass siedentfunktionieren und komplexe Aufgaben bewältigen können.

Infosys und Anthropic werden Agentic-KI- Systeme

Infosys hat eine bedeutende strategische Partnerschaft mit Anthropic angekündigt, in deren Rahmen Claudes Modelle in Infosys Topaz integriert werden, um agentenbasierte KI-Systeme zu entwickeln, die ganze Geschäftsprozessedentverwalten können.

Wenige Tage vor dieser Ankündigung hatte Anthropic Berichten zufolge 30 Milliarden US-Dollar in einer Serie-G-Finanzierungsrunde eingesammelt, wodurch das Unternehmen mit 380 Milliarden US-Dollar bewertet wurde. Anthropic plant, mit diesem Kapital seine globale Präsenz in Indien auszubauen und hat die Eröffnung eines neuen Büros in Bengaluru angekündigt

Die neue Zusammenarbeit mit Infosys ist ein wichtiger Bestandteil der Expansionsstrategie, da sie auf die riesige Entwicklergemeinschaft Indiens und die globale Nachfrage nach KI-Lösungen für Unternehmen abzielt.

Die Kooperation gründet ein eigenes Anthropic Center of Excellence im Telekommunikationssektor. Dort entwickeln die Unternehmen KI-Agenten zur Steuerung der „intelligenten Automatisierung“ für Netzbetreiber.

Diese Agenten werden den Netzwerkbetrieb übernehmen, der oft unglaublich komplex und streng reguliert ist.

Im Finanzdienstleistungssektor müssen große Banken ständig Betrugsfälle aufdecken und strenge staatliche Vorgaben einhalten. Die neuen KI-Lösungen ermöglichen es Unternehmen, Risiken schneller zu erkennen und die Berichterstattung über die Einhaltung von Vorschriften zu automatisieren.

Darüber hinaus können die Berater eine personalisierte Finanzberatung anbieten, indem sie gleichzeitig die gesamte Kontohistorie eines Kunden und aktuelle Markttrends berücksichtigen.

Claude-Modelle werden für Simulationen und die Produktentwicklung in der Fertigungs- und Ingenieurbranche eingesetzt. Dadurch verkürzt sich die Forschungs- und Entwicklungszeit, da die KI Tausende von Designiterationen testen kann, bevor ein einziger physischer Prototyp gebaut wird.

Welche Rolle spielt der „Claude Code“?

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Vereinbarung ist das von Anthropic Claude Code, das Entwickler beim Schreiben und Verwalten von Software unterstützt. Infosys setzt Claude Code bereits in seiner Abteilung für Exponential Engineering ein, wodurch Infosys-Entwickler Code deutlich schneller schreiben, testen und debuggen können als zuvor.

Infosys und Anthropologie planen, Claude einzusetzen, um großen Unternehmen, die noch auf teure und schwer zu aktualisierende traditionelle Systeme setzen, die Migration in moderne Cloud-Infrastrukturen zu ermöglichen. Jüngsten Berichten zufolge stammen mittlerweile fast 4 % aller öffentlichen Commits auf GitHub von Claude Code.

Globale IT-Dienstleister wie Accenture, Tata Consultancy Services (TCS) und Wipro investieren ebenfalls Milliarden, um sich ihre Positionen auf dem KI-Markt zu sichern.

Ende 2025 und Anfang 2026 verzeichnete die Branche einen Anstieg von 33 % bei Fusionen und Übernahmen, da Unternehmen verstärkt KI-Expertise aufkauften. So erwarb beispielsweise Capgemini kürzlich einen Anbieter von automatisierten KI-Lösungen für 3,3 Milliarden US-Dollar, und TCS schloss bedeutende Verträge zur Modernisierung von Rechenzentren für KI-Workloads ab.

Auch Anthropic positioniert sich als wichtigste Alternative zur Microsoft-OpenAI-Allianz. Während OpenAI eng mit Microsofts Azure-Cloud verbunden ist, ist Anthropic das einzige bedeutende KI-Modell, das sowohl auf Amazon Web Services (Bedrock) als auch auf Google Cloud (Vertex AI) und Microsoft Azure verfügbar ist.

Das Unternehmen veröffentlichte am 5. Februar 2026 Claude Opus 4.6, das die Kontextkomprimierungsfunktion einführt. Diese ermöglicht es KI-Agenten, deutlich längere Aufgaben zu bearbeiten, ohne ihr „Gedächtnis“ für das Projekt zu verlieren. Zudem verfügt die Software über adaptives Denken, wodurch die KI entscheiden kann, wann sie mehr Zeit für die Lösung eines schwierigen Problems benötigt.

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