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Die Strategie verzichtet auf bitcoin Käufe, da das Liquidationsrisiko XRP steigt

CryptopolitanFeb 16, 2026 5:10 PM

Michael Saylor hat die Ankündigung seines wöchentlichen Bitcoin-Kaufs ausgelassen. Entgegen der Erwartung, bis zu 1.600 Bitcoins zu erwerben, sandte der Strategiechef lediglich beruhigende Botschaften an den Markt. 

Michael Saylors Strategy gab den üblichen Bitcoin-Kauf nicht bekannt. Obwohl der Bitcoin-Kurs unter 70.000 US-Dollar notierte, kaufte das Unternehmen nicht zu. In der Vorwoche hatte Strategy noch 1.142 Bitcoins .

Stattdessen hob er eine der Haupteigenschaften von Bitcoinhervor, den ununterbrochenen Handel. Trotzdem dämpften die Feierlichkeiten zum Jahr des Pferdes die Kryptoaktivitäten und das gesamte Handelsvolumen. 

Strategys Schritt kam unerwartet, da das Unternehmen seine Bitcoin-Käufe – abgesehen von den Wochen vor den Quartalsberichten – stets fortgesetzt hatte. Die Kaufpause fiel in eine Zeit extremer Marktverunsicherung, da der Bitcoin 12 Punkten verharrte .

Warum ist es Strategy nicht gelungen, mehr BTC zu kaufen?

Es wurde erwartet, dass Strategy aufgrund des Erfolgs beim Verkauf von STRC-Vorzugsaktien in der vergangenen Woche mehr BTC kaufen würde. 

Basierend auf den von STRC , die im Bereich von 99 bis 101 US-Dollar gehandelt wurden, sollte die Strategie einen Gegenwert von 1.459 BTC halten, was einem beachtlichen wöchentlichen Anstieg entspricht. Die Nutzung von STRC zur Kapitalbeschaffung stoppt zudem – wenn auch nur vorübergehend – die Verwässerung der MSTR-Stammaktien.

Am Montag fiel der Kurs von STRC wieder unter 100 US-Dollar, was bedeutet, dass keine neuen Vorzugsaktien ausgegeben wurden. Es bleibt vorerst unklar, ob Strategy bis zum Ende der Woche einen Kauf ankündigen wird und die Feiertage an den asiatischen Börsen abwartet oder ob die wöchentliche Kapitalerhöhung zur Aufstockung der cash verwendet wird. Strategy konnte die Märkte vorerst beruhigen, und die Stammaktie von MSTR erholte sich auf 133 US-Dollar.

Strategy befürchtet vor allem, dass das Unternehmen seine cash für Dividendenzahlungen und zur Deckung seiner im Jahr 2028 fälligen Kredite angreifen muss. In einem Bullenmarkt mögen diese Bedenken unbegründet sein, stellen aber weiterhin eine Bedrohung dar, sollte der Bitcoin-Kurs stark fallen.

Marktabschwung deutet auf ein Liquidationsrisiko XRP hin 

Die Marktverlangsamung während der Feierlichkeiten zum asiatischen Neujahr könnte der Beginn einer turbulenteren Woche sein. Das offene Interesse XRP liegt knapp unter 1 Milliarde US-Dollar, was hauptsächlich auf den Wiederaufbau von Long-Positionen zurückzuführen ist. 

XRP könnte einer der Indikatoren sein, da die Kryptowährung zu den am stärksten leerverkauften gehört. Bei einem Kurssturz XRP auf 1,44 US-Dollar drohen Liquidationen im Wert von über 62 Millionen US-Dollar. Der Kurs lag bereits nahe an diesem Bereich bei etwa 1,49 US-Dollar. 

XPR gilt als Indikator für die allgemeine Marktstimmung. Die Kryptowährung genießt in den sozialen Medien weiterhin hohe Aufmerksamkeit, hat aber kein höheres Kursniveau erreicht. Laut dem Forscher Rob Cunningham hat Ripple nach wie vor die Chance, sich als fester Bestandteil der Zahlungsinfrastruktur im Bankwesen zu etablieren. 

Trotzdem senkte Standard Chartered seine XRP Preisprognose für das Jahresende auf 2,80 US-Dollar, gegenüber einer vorherigen Schätzung von 8 US-Dollar. 

Die Schwäche der Altcoins verstärkt die negative Stimmung bei Bitcoin und wirft erneut die Frage nach der Tiefe des Bärenmarktes auf. Auch andere führende Altcoins wie SOL, TRX, DOGE und HYPE werden überwiegend leerverkauft, was zu einem geringeren offenen Interesse führt.

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