
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben eine Partnerschaft mit Elon Musks Starlink geschlossen, um 100 abgelegene Schulen weltweit mit Hochgeschwindigkeits-Satelliteninternet zu versorgen. Dies markiert eine neue Phase in der digitalen Bildungsstrategie des Landes.
Das Abkommen wurde auf dem Weltregierungsgipfel vorgestellt, wo Vertreter Pläne zur Ausweitung des Zugangs zu Online-Lernangeboten in unterversorgten Regionen, insbesondere in Afrika, erläuterten. Im Zentrum der Initiative steht die „Digitale Schule“, ein Programm der Mohammed bin Rashid Al Maktoum Global Initiatives Foundation, mit dem Ziel, Konnektivitätsbarrieren abzubauen, die den Zugang zu modernen Bildungswerkzeugen einschränken.
Laut offiziellen Angaben bei der Bekanntgabe wird die Partnerschaft auf dem Satellitennetzwerk von Starlink in niedriger Erdumlaufbahn basieren, um Schulen in geografisch abgelegenen Gebieten zu vernetzen. Das Programm zielt darauf ab, einen gleichberechtigten Zugang zu digitaler Bildung zu fördern und gleichzeitig übergeordnete Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen, die mit langfristiger Entwicklung durch Lerninfrastruktur verbunden sind.
Die Zusammenarbeit wurde offiziell im Rahmen einer Veranstaltung mit Ryan Goodnight, Senior Director für Marktzugang und Entwicklung bei Starlink ( SpaceX) , und dem emiratischen tron dent in benachteiligten Gemeinden zu erweitern
STARLINK: Die Digital School, eine Initiative der Mohammed bin Rashid Al Maktoum Global Initiatives Foundation, ist eine strategische globale Partnerschaft mit Starlink eingegangen.
Die Kooperation zielt darauf ab, den Zugang zu hochwertiger digitaler Bildung weltweit durch die Nutzung von Starlink zu erweitern… https://t.co/q0GNhq147r pic.twitter.com/yR9m6mGruN
– SE Robinson, Jr. (@SERobinsonJr) 10. Februar 2026
Omar Sultan Al Olama bestätigte zudem, dass die Digitale Schule Satellitenverbindungen in ihr globales Bildungsmodell integrieren wird. Das Konzept kombiniert Fernlernplattformen mit lokalen Lernumgebungen. Durch die Nutzung von Satelliteninternet anstelle bodengebundener Infrastruktur ist das Programm für Regionen konzipiert, in denen terrestrische Breitbandnetze nur eingeschränkt oder gar nicht verfügbar sind.
wurden weder finanzielle Details noch ein Zeitplan für die Umsetzung bekannt gegeben . Offizielle Stellen bestätigten jedoch, dass die erste Phase Schulen in abgelegenen Gebieten ansprechen wird, in denen die digitale Anbindung den Zugang zu Lehrplänen und Lehrerfortbildungsprogrammen in der Vergangenheit eingeschränkt hat.
Das Projekt in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist eine Fortsetzung anderer Starlink-Pläne an anderen Standorten. In Indien unterzeichnete der Bundesstaat Gujarat kürzlich eine Absichtserklärung mit SpaceX, um die Satelliteninternetdienste in unterversorgten Gebieten und Grenzregionen auszubauen. Diese Zusammenarbeit wurde in Gujarat formalisiert, nachdem Maharashtra und Goa als erste indische Bundesstaaten diesen Schritt unternommen hatten.
SpaceX baut sein Starlink-Satellitensystem weiter aus, das aus über 9.000 Satelliten im Orbit besteht und schätzungsweise 9 Millionen Kunden weltweit bedient. Jüngste Falcon-9-Starts von Kalifornien und Florida aus dienten dem Aussetzen weiterer Satelliten im Rahmen des Netzwerkausbaus.
NASA und SpaceX bereiten sich derweil auf den Start der Crew-12-Mission zur Internationalen Raumstation vor, der jedoch frühestens am 12. Februar des nächsten Jahres von der Cape Canaveral Space Force Station aus erfolgen soll. SpaceX hat außerdem die Kryotests am Super Heavy Booster 19, einer Komponente seines neuen Starship-Programms, abgeschlossen.
Die Bildungspartnerschaft zwischen den VAE und Starlink entwickelt sich parallel zu umfassenderen strategischen Neuausrichtungen in Musks Unternehmen. Musk erklärte kürzlich, dass SpaceX der Entwicklung einer sich selbst entwickelnden Mondstadt Vorrang vor kurzfristigen Marsmissionen einräumt, und verwies auf schnellere Startzyklen und kürzere Reisezeiten zum Mond.
SpaceX bestätigte unterdessen die Übernahme des KI-Unternehmens xAI, das Elon Musk gehört. Der Gesamtwert des fusionierten Unternehmens wird auf rund 1,25 Billionen US-Dollar geschätzt, wovon SpaceX etwa 1 Billion US-Dollar und xAI etwa 250 Milliarden US-Dollar wert ist. Musk hält schätzungsweise 43 % der Anteile an dem neuen Unternehmen.
Laut einem Cryptopolitan Laut einem Bericht ist Musks Vermögen nach der Fusion auf rund 852 Milliarden US-Dollar gestiegen. Diese Wertsteigerung spiegelt den verstärkten Fokus auf die Beteiligungen an einzelnen Unternehmen wie SpaceX und xAI sowie auf Teslas Umsatz wider.
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