
Amazon Web Services, Inc. (AWS), eine Tochtergesellschaft von Amazon, die ihren Nutzern Cloud-Computing-Plattformen und APIs auf Abruf anbietet, hat ihre Zusammenarbeit mittron, einem führenden europäischen multinationalen Halbleiterhersteller, vertieft, was zu einem Anstieg der STMicro-Aktie um 6,5 % führte.
Ziel der Vereinbarung ist die Sicherung fortschrittlicher Halbleitertechnologien zur Unterstützung des Rechenzentrumsbetriebs von AWS.
Diese Entwicklung folgt auf die Ankündigung von AWS, Optionsscheine zu halten, die zum Kauf von bis zu 24,8 Millionen Stammaktien von STMicro berechtigen. Berichten zufolge sollen diese Optionsscheine schrittweise im Zusammenhang mit den Produktzahlungen von STMicro ausgegeben werden.
Gemäß dieser Vereinbarung kann AWS die Optionsscheine daher innerhalb eines Zeitraums von sieben Jahren in einer oder mehreren Transaktionen zu einem Anfangspreis von 28,38 US-Dollar je Aktie ausüben. Diese Transaktion stellt die zweite Beteiligung an einem Halbleiterunternehmen dar.
Im Gegenzug wird STMicroelectronics AWS verschiedene Halbleiterprodukte liefern, darunter Chips zur Verbesserung der Bandbreitenverbindungen und der Energieeffizienz in großen Rechenzentren. Das Unternehmen gab die Vereinbarung am Montag, dem 9. Februar, öffentlich bekannt.
Branchenanalysten sagen, dass der Deal Teil eines breiteren Trends ist, bei dem Cloud-Anbieter engere Beziehungen zu spezialisierten Chipherstellern aufbauen, um eine beschleunigte KI-Rechenkapazität und einen höheren Datendurchsatz in modernen Rechenzentrumsnetzwerken zu unterstützen.
Die weltweite Explosion von KI-Rechenzentren eröffnet Halbleiterunternehmen enorme Chancen. Firmen wie Nvidia Corp. , Advanced Micro Devices Inc. und Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Ltd., die hochmoderne KI-Chips entwickeln und herstellen, haben sich in diesem Wachstumsmarkt eine führende Position gesichert.
Andererseits deuten Berichte aus zuverlässigen Quellen darauf hin, dass auch ältere Hersteller analoger Chips mit einer stark steigenden Nachfrage nach KI-Rechenzentrumsanwendungen konfrontiert sind, darunter Energiemanagement, Sensoren und Kühlsysteme.
Zur Untermauerung dieser Behauptung führten die Quellen das Beispiel des deutschen Unternehmens Infineon Technologies AG an, das für das Geschäftsjahr 2027 einen Gewinn von 2,5 Milliarden Euro bzw. 3 Milliarden US-Dollar speziell aus KI-bezogenen Umsätzen prognostizierte. Der prognostizierte Anstieg entspricht einer Verzehnfachung innerhalb von drei Jahren.
Darüber hinaus veröffentlichte STMicro, 1987 durch den Zusammenschluss französischer und italienischer Staatschip-Hersteller entstanden, kürzlich seine Umsatzprognose für das erste Quartal, die die Erwartungen der Analysten übertraf. Dertronfür Unterhaltungselektronik zeigte Ende letzten Jahres vielversprechende Anzeichen einer Nachfrageerholung nach einer anhaltenden Phase geringer Nachfrage.
Dennoch verzeichnete das Unternehmen kurz nach Veröffentlichung von Berichten, die unterschiedliche Erholungspfade in verschiedenen Märkten aufzeigten, einen Kursrückgang. Jean-Marc Chéry,dent und CEO vontron, entgegnete dazu, dass sich der Automobilmarkt noch nicht stabilisiert habe.
Die über den Erwartungen liegende Umsatzprognose von STMicro für das erste Quartal erfolgte inmitten von Warnungen vor anhaltenden Restrukturierungskosten nach einem Verlust von 141 Millionen US-Dollar im vierten Quartal. Die Aktien legten im frühen Handel um bis zu 5 % zu und notierten um 11:15 Uhr GMT 2,2 % höher.
Während einer Telefonkonferenz mit Investoren erklärte Chéry: „Wir starten mit klareren Erwartungen in das Jahr 2026 als in das Jahr 2025, da sich die Bestandskorrektur im Vertrieb allmählich verbessert.“
Analysten wiesen jedoch auf einen früheren Vorfalldent , bei dem sich die Kernmärkte von STMicroelectronics – Automobilindustrie, Industrie undtron– mit der Normalisierung der Nachfrage abkühlten, was zu höheren Lagerbeständen und einem Rückgang der Kundenaufträge führte. Es ist anzumerken, dass diese Situation nach der Pandemie eintrat.
Aufgrund dieses Rückgangs erreichte der Nettogewinn des Unternehmens im vierten Quartal 125 Millionen US-Dollar. Dieser Wert blieb hinter den prognostizierten 222 Millionen US-Dollar zurück und lag auch unter dem Vorjahreswert von 369 Millionen US-Dollar. Analysten führten den Rückgang hauptsächlich auf Wertminderungsaufwendungen zurück, die den Nettogewinn von potenziellen 266 Millionen US-Dollar auf 125 Millionen US-Dollar reduzierten.
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