
Katar arbeitet Berichten zufolge mit Microsoft zusammen, um Systeme für künstliche Intelligenz zu entwickeln, die für Regierungsdienste eingesetzt werden sollen. Laut mehreren lokalen Medienberichten plant das katarische Ministerium für Handel und Industrie (MoCI) gemeinsam mit Microsoft die Gründung der „KI-Agentenfabrik“
Die „KI-Agentenfabrik“ ist eine digitale Plattform, die künstliche Intelligenz in allen staatlichen Dienstleistungen einsetzen wird, um die Bürokratie zu modernisieren und die Effizienz zu steigern. Die am Freitag angekündigte Initiative ist einer der ambitioniertesten Schritte Katars, die Möglichkeiten der KI zu nutzen, um die Interaktion von Bürgern und Unternehmen mit öffentlichen Institutionen künftig grundlegend zu verändern.
Die Plattform soll dem Ministerium außerdem bei der Entwicklung und dem Einsatz intelligenter KI-Agenten – automatisierter Systeme, die Aufgaben von der Antragsbearbeitung bis zur Beantwortung von Anfragen übernehmen können, ohne die üblicherweise mit IT-Projekten der Regierung verbundenen langen Entwicklungszyklen. Die Plattform basiert auf der Technologieinfrastruktur von Microsoft und ist so konzipiert, dass sie sich problemlos in bestehende Regierungssysteme integrieren lässt.
Darüber hinaus plant Katar die Einführung der neuen KI-gestützten Dienste in den verschiedenen Abteilungen seiner Ministerien. Ahmed Al-Kuwari, Leiter der IT-Abteilung des Ministeriums, begrüßte die Einführung als wichtigen Schritt hin zur umfassenden Automatisierung der Regierungsabläufe. „Der Einsatz fortschrittlicher KI- Technologien wird die betriebliche Effizienz steigern, die Entscheidungsfindung unterstützen, den Umfang intelligenter Dienste erweitern und deren Gesamtqualität verbessern“, sagte er.
Die KI-Agentenfabrik ist nur eine der jüngsten Initiativen der katarischen Regierung zur Integration künstlicher Intelligenz in verschiedene öffentliche Sektoren. In den vergangenen Monaten haben diverse Ministerien automatisierte Dokumentenverarbeitungssysteme und prädiktive Analysetools entwickelt, um den Bedarf derdentfrühzeitig zu erkennen. Die Regierung hat zudem spezielle KI-Rahmenbedingungen geschaffen, um die Beamten im Umgang mit KI-Systemen zu schulen.
Das Ministerium für Verkehr und Kommunikation plant KI-gestützte Verkehrsmanagementsysteme, während das Gesundheitsministerium maschinelle Lernalgorithmen einsetzt, um die Terminvergabe zu optimieren und Wartezeiten in Gesundheitseinrichtungen zu verkürzen. Die Plattform bietet mehr als nur ein technisches Upgrade. Sie ermöglicht die schnellere Implementierung von KI-Lösungen, und die Verantwortlichen hoffen, ein einheitliches Nutzererlebnis über verschiedene öffentliche Sektoren hinweg zu schaffen und so die fragmentierte Leistungserbringung zwischen den Organisationen zu beseitigen.
Ahmed Dandashi, Geschäftsführer von Microsoft Katar, erklärte, die Partnerschaft werde die digitale Transformation beschleunigen und nachhaltige Wirkung für Institutionen, die Wirtschaft und die Gesellschaft erzielen. Das Ministerium fügte hinzu, dass es nach der Finalisierung der technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen mit Microsoft zusammenarbeiten werde, um die Leistungsfähigkeit der Plattform zu verbessern und zusätzliche KI-gestützte Dienste einzuführen, die mit der Nationalen Vision Katars 2030 übereinstimmen. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Golfstaaten bestrebt sind, sich als regionale Vorreiter bei der Anwendung von KI zu positionieren.
Während sich die USA und China im globalen KI-Wettlauf ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, investieren auch Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien massiv in KI-Infrastruktur und Governance-Rahmenwerke. Parallel dazu kündigte die Einführung eines KI-gestützten virtuellen Assistenten auf ihrer Website an. Dieser Schritt steht im Einklang mit der dritten Finanzstrategie, die die Nationale Vision Katars 2030 unterstützt.
Laut der Bank ist dieser Schritt Teil ihres Bestrebens, dendentdes Landes ein nahtloses digitales Finanzerlebnis zu bieten. Der Service ermöglicht es Nutzern, direkt mit dem virtuellen Assistenten auf der Plattform der Bank zu interagieren, wodurch sie auf veröffentlichte Daten zugreifen und schnell präzise Informationen erhalten.dent, die die neue Funktion nutzen möchten, müssen die QCB-Website besuchen und den QR-Code scannen, um mit dem virtuellen Assistenten zu interagieren.
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