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Amazon erwägt eine Investition von 50 Milliarden Dollar in OpenAI und könnte damit zum größten Geldgeber des Unternehmens werden

CryptopolitanJan 29, 2026 9:45 PM

OpenAI versucht, bis zu 100 Milliarden US-Dollar an neuem Kapital einzuwerben. Amazon möchte sich beteiligen und verhandelt über eine Beteiligung im Wert von 50 Milliarden US-Dollar, was Amazon zum größten Investor in dieser Finanzierungsrunde machen würde.

Sollte der Deal zustande kommen, wäre es eine der größten privaten Investitionen in die Technologiebranche, die es je gegeben hat.

Andy Jassy, CEO von Amazon, führt die Gespräche direkt mit Sam Altman, dem Chef von OpenAI. Insidern zufolge könnte sich die Struktur des Deals noch ändern.

Dies würde OpenAI einen massiven cash bescheren und die Unternehmensbewertung auf bis zu 830 Milliarden Dollar treiben, wie das Wall Street Journal zuvor berichtet hatte.

Amazon baut Stellen ab und investiert gleichzeitig Milliarden in OpenAI und Anthropic

Obwohl Amazon Mitarbeiter entlässt, investiert das Unternehmen weiterhin massiv in künstliche Intelligenz. Allein diese Woche strich Amazon 16.000 Stellen in der Unternehmenszentrale und bereits im Oktober 14.000. Gleichzeitig investiert Amazon Milliarden in KI-Infrastruktur, KI-Chips und möglicherweise auch in OpenAI.

Amazon ist bereits stark bei Anthropic, dem Konkurrenten von OpenAI, vertreten. Anthropic wurde 2021 von ehemaligen OpenAI-Forschern, darunter CEO Dario Amodei, gegründet. Amazon hat 8 Milliarden US-Dollar in Anthropic investiert und dem Unternehmen ein 11 Milliarden US-Dollar teures Rechenzentrum in Indiana zur Verfügung gestellt. Zudem ist Amazon einer der wichtigsten Cloud-Anbieter von Anthropic.

Das bedeutet, dass Amazon in beiden Bereichen des KI-Wettlaufs investiert. Obwohl das Unternehmen OpenAI finanziell unterstützt, hält es eng an Anthropic und dessen Claude-Modell fest. Diese Doppelstrategie könnte Amazon eine größere Kontrolle über den KI-Ökosystem sichern als jedem anderen.

Bereits im November unterzeichnete OpenAI einen Vertrag mit Amazon Web Services über den Bezug von Rechenleistung im Wert von 38 Milliarden US-Dollar über mehrere Jahre. Dies bedeutete eine Abkehr von der bisherigen Abhängigkeit von Microsofts Infrastruktur. Die neuen Finanzierungsgespräche könnten auch eine Klausel enthalten, die OpenAI den Einsatz von Amazons eigenen KI-Chips ermöglicht.

SoftBank plant ebenfalls, bis zu 30 Milliarden US-Dollar in OpenAI zu investieren und damit seine bestehende Beteiligung auszubauen. Zu den weiteren Investoren, die bereits an dem Unternehmen beteiligt sind, gehören Thrive Capital, Khosla Ventures und MGX, ein Fonds aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

wendet sich nun auch an Staatsfonds im Nahen Osten und weitere Risikokapitalgesellschaften, um die vollständige Finanzierungsrunde über 100 Milliarden Dollar abzuschließen.

Gleichzeitig prüft OpenAI die Möglichkeit eines Börsengangs. Ein konkreter Zeitplan steht noch nicht fest, aber es ist eine der Optionen, die in Betracht gezogen werden. Das Unternehmen testet außerdem Werbung, um zusätzliche Einnahmen zu generieren, insbesondere angesichts der steigenden Kosten für die Entwicklung und den Betrieb leistungsstarker KI-Modelle.

OpenAI wurde 2015 gegründet und zählt mittlerweile zu den teuersten KI-Unternehmen. Milliardenbeträge wurden in das Training der Systeme und die Bindung führender Forscher investiert. ChatGPT machte OpenAI einem breiten Publikum bekannt, doch die damit verbundenen Kosten sind enorm. Sollte diese Finanzierungsrunde erfolgreich sein, würde sie OpenAI in eine völlig neue Liga katapultieren.

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