
Mastercard meldete soeben einen Nettogewinn von 4,1 Milliarden US-Dollar für das vierte Quartal 2025.tronhohe Zahlungsaktivität sorgte für einen stetigen Geldzufluss. Der Gewinn je Aktie erreichte 4,52 US-Dollar, ein Plus von 24 % gegenüber dem Vorjahresquartal.
Der Nettoumsatz belief sich auf 8,8 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 18 % gegenüber dem Vorjahr entspricht (währungsbereinigt 15 %). Dieser Anstieg ist auf die zunehmende Nutzung von Karten, den gestiegenen Absatz von Dienstleistungen und die anhaltend starke Nachfrage im Privat- und Geschäftskundenbereich zurückzuführen.
Das operative Ergebnis betrug 4,9 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg um 25 %, während die operative Marge 55,8 % erreichte und um 3,2 Prozentpunkte zulegte. Die Betriebskosten stiegen um 10 % auf 3,9 Milliarden US-Dollar, hauptsächlich aufgrund höherer Verwaltungskosten.
Mastercard erklärte, ein Teil der Kostensteigerung sei durch neue staatliche Zuschüsse im Zusammenhang mit Verträgen Ende 2025 kompensiert worden. Der effektive Steuersatz erreichte 16,7 % und lag damit über den 14,1 % des Vorjahres. Grund dafür waren Steuervorschriften für das Geschäft in Singapur.
Mastercard gab bekannt, dass die Einnahmen des Zahlungsnetzwerks um 12 % gestiegen sind, währungsbereinigt um 9 %. Das gesamte Bruttovolumen im Netzwerk erreichte 2,8 Billionen US-Dollar, ein Plus von 7 % in Landeswährung. Das grenzüberschreitende Transaktionsvolumen stieg um 14 %, während die Anzahl der vermittelten Transaktionen um 10 % zunahm. Die höhere Aktivität führte zu mehr Rabatten und Prämien, die um 20 % stiegen.
Neben Karten stiegen Mehrwertdienste und -lösungen um 26 % bzw. währungsbereinigt um 22 %. Drei Prozentpunkte entfielen auf Akquisitionen, der Großteil des Wachstums resultierte jedoch aus der Nachfrage nach Tools wie digitaler Sicherheit,dent, Analysen und Kundenservice. Preiserhöhungen trugen ebenfalls dazu bei.

Der bereinigte Nettogewinn im vierten Quartal erreichte 4,3 Milliarden US-Dollar, der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie (EPS) lag bei 4,76 US-Dollar, was jeweils einem Anstieg von 22 % bzw. 25 % entspricht. Die bereinigten Betriebskosten stiegen um 14 % auf 3,7 Milliarden US-Dollar, während die bereinigte operative Marge auf 57,7 % zunahm.
Michael Miebach, CEO von Mastercard, erklärte, das Unternehmen profitiere weiterhin stark von seinen Kooperationen und Technologieangeboten. Er verwies auf Programme wie die Apple Card und fügte hinzu, dass das Wachstum im Dienstleistungsbereich im Gesamtjahr 23 % bzw. währungsbereinigt 21 % betrug. „Wir beobachten weiterhin ein gesundes Konsumverhalten von Privat- und Geschäftskunden“, so Miebach.
Mastercard im Gesamtjahr 2025 einen Nettoumsatz von 32,8 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 16 % bzw. währungsbereinigt 15 %. Das operative Ergebnis erreichte 18,9 Milliarden US-Dollar, die operative Marge stieg auf 57,6 %. Der Nettogewinn belief sich auf 15,0 Milliarden US-Dollar, und der verwässerte Gewinn je Aktie (EPS) betrug 16,52 US-Dollar, ein Anstieg von 19 % gegenüber 2024.
Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) für das Gesamtjahr betrug 17,01 US-Dollar, der bereinigte Nettogewinn 15,4 Milliarden US-Dollar. Die bereinigte operative Marge lag bei 59,2 %, die bereinigten Betriebskosten stiegen um 14 % auf 13,4 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte effektive Steuersatz erhöhte sich auf 19,6 %, unter anderem aufgrund der globalen Mindeststeuer von 15 % und einer veränderten Gewinnverteilung zwischen den Ländern.
Im Quartal wurden zudem 13 Millionen US-Dollar an sonstigen positiven Erträgen erzielt, dank staatlicher Zuschüsse und eines einmaligen Steuervorteils, trotz Verlusten aus Aktienanlagen. Ohne diese Anlagen verbesserten sich die bereinigten sonstigen Erträge um 158 Millionen US-Dollar.
Mastercard schloss das Jahr mit weltweit 3,7 Milliarden ausgegebenen Karten aller Marken ab. Im vierten Quartal kaufte das Unternehmen 6,4 Millionen Aktien für 3,6 Milliarden US-Dollar zurück und schüttete 684 Millionen US-Dollar Dividende aus. Bis zum 26. Januar erwarb Mastercard weitere 1,3 Millionen Aktien für 715 Millionen US-Dollar zurück, sodass im Rahmen der bestehenden Aktienrückkaufgenehmigungen noch 16,7 Milliarden US-Dollar zur Verfügung stehen.
Das macht Mastercard zu einem Giganten, der nach wie vor sehr offensiv agiert.
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