Ein bedeutendes Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und vier südamerikanischen Ländern könnte bereits im März in Kraft treten, obwohl die europäischen Gesetzgeber es dem höchsten Gericht der EU zur Überprüfung vorgelegt haben.
Ein EU-Beamter erklärte am Donnerstag gegenüber Reuters, dass das Abkommen mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay voraussichtlich vorläufig in Kraft treten wird, sobald das erste südamerikanische Land es ratifiziert hat. Voraussichtlich wird dies Paraguay sein, das das Abkommen im März ratifizieren könnte.
Die Nachricht kommt einen Tag, nachdem das Europäische Parlament beschlossen hat, das Handelsabkommen an den Europäischen Gerichtshof zu verweisen – ein Schritt, der die vollständige Umsetzung um zwei Jahre verzögern könnte. Die EU schloss das Abkommen mit den Mercosur-Mitgliedern am vergangenen Samstag nach 25 Jahren zäher Verhandlungen ab. Es ist das größte Handelsabkommen, das der Staatenbund je unterzeichnet hat.
tron Befürworter des Abkommens Weltwirtschaftsforum in Davos am Donnerstag äußerte Merz sein Bedauern über die Entscheidung des Europäischen Parlaments.
„Aber seien Sie versichert: Wir werden nicht aufgehalten. Das Mercosur-Abkommen ist fair und ausgewogen. Es gibt keine Alternative dazu, wenn wir in Europa ein höheres Wachstum erzielen wollen“, sagte Merz den Anwesenden.
Die Befürworter des Abkommens argumentieren, es sei angesichts der Suche von Unternehmen nach Möglichkeiten, die Verluste durch amerikanische Zölle auszugleichen unddent von China zu verringern, wichtiger denn je. Frankreich hingegen führt eine Gruppe von Ländern an, die das Abkommen ablehnen. Sie befürchten, es werde billiges Rindfleisch, Zucker und Geflügel ins Land bringen und ihren eigenen Landwirten schaden.
Indien bereitet sich derweil auf den Abschluss eines wichtigen Handelsabkommens mit der Europäischen Union vor. Die Landwirtschaft wird zwar nicht Teil des Abkommens sein, doch es verdeutlicht die wachsende wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Indien und der EU in anderen wichtigen Bereichen.
Laut Medienberichten werden hochrangige EU-Beamte nach Neu-Delhi reisen, um das Abkommen
EU-dent Ursula von der Leyen teilte Mitgliedern des Europäischen Parlaments in einem vertraulichen Treffen mit, dass das Abkommen noch in diesem Monat unterzeichnet werde und den Agrarsektor nicht umfassen werde. Von der Leyen und EU-dent António Costa werden das Abkommen voraussichtlich im Rahmen ihres Besuchs in Neu-Delhi vom 25. bis 27. Januar 2026 gemeinsam mit dem indischen Premierminister Narendra Modi unterzeichnen.
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