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Alibaba peilt inmitten der Konkurrenz von Nvidia einen Börsengang seiner Chip-Sparte an

Jan 22, 2026 1:05 PM

Alibaba bereitet sich Berichten zufolge auf den Börsengang (IPO) seiner Chip-Sparte T-Head vor.

Alibaba versucht, die enorme Investorennachfrage nach Hardware für künstliche Intelligenz auszunutzen. Das Unternehmen plant, T-Head zu einem Konkurrenten von Nvidia Corp. auf dem globalen und nationalen Markt für KI-Beschleuniger zu machen.

Alibaba plant Börsengang des Chipgeschäfts, um Nvidia herauszufordern

Die Alibaba Group Holding Ltd. angeblich , ihre Chip-Sparte T-Head als unabhängiges Unternehmen an die Börse zu bringen, das dent teilweise im Besitz der eigenen Mitarbeiter befindet.

Die erste Phase dieses Plans umfasst eine strukturelle Reorganisation, um die Interessen der wichtigsten Ingenieure und Führungskräfte mit der zukünftigen Aktienperformance des Unternehmens in Einklang zu bringen. Nach Abschluss der Restrukturierung wird die Gruppe einen Börsengang prüfen. 

T-Head, auch bekannt als Pingtouge, ist ein zentraler Bestandteil von Alibabas „KI Cloud“-Strategie. Jahrelang fungierte die Einheit hauptsächlich als interne Forschungs- und Entwicklungsabteilung und entwickelte kundenspezifische Chips zur Effizienzsteigerung der riesigen Rechenzentren von Alibaba. 

Da China nun aber keinen Zugang mehr zu den fortschrittlichsten KI-Chips der Welt hat, insbesondere zu denen von Nvidia, hat Alibaba T-Head in einen kommerziellen Anbieter von inländischen Hardware-Alternativen umgewandelt.

Investoren suchen derzeit händeringend nach „ Nvidia-Alternativen “, aber Nvidia ist mit einer Marktkapitalisierung von rund 4,5 Billionen US-Dollar immer noch der Weltmarktführer.

Die Cyberspace Administration of China (CAC) hat kürzlich großen inländischen Unternehmen geraten, den Kauf bestimmter Nvidia-Modelle, wie beispielsweise der RTX Pro 6000D, aufgrund von Sicherheits- und Lieferbedenken einzustellen. 

Die Komplikationen zwischen Nvidia und China haben ein „Vakuum“ auf dem Markt geschaffen, das Unternehmen wie Alibaba, Huawei und Baidu nun zu füllen versuchen.

Warum entscheidet sich Alibaba gerade jetzt für den Börsengang seiner Chipsparte?

Der Hongkonger Aktienmarkt erlebt derzeit einen Rekordanstieg bei Technologie-Börsengängen. Allein in den ersten beiden Januarwochen 2026 brachten Börsengänge in der Region über 4,3 Milliarden US-Dollar ein. Dieser „Januar-Boom“ ist darauf zurückzuführen, dass chinesische KI- und Halbleiterunternehmen Kapital benötigen, um die technologische Unabhängigkeit des Landes zu stärken. 

KI-Startups wie MiniMax und sein Konkurrent Zhipu AI konnten bei ihrem jüngsten Börsengang auf großes Investoreninteresse stoßen.

Anfang des Monats beteiligte sich Alibaba an Montage Technologys Börsengang in Hongkong mit einem Volumen von 900 Millionen US-Dollar. Montage entwickelt Chips für Hochgeschwindigkeits-Datenflüsse in KI-Beschleunigern. Nach der Investition stieg die Unternehmensbewertung auf fast 22 Milliarden US-Dollar. 

Das neueste Flaggschiffprodukt von T-Head, die T-Head Parallel Processing Unit (PPU), wurde speziell für KI-Inferenzaufgaben mit hohem Datenaufkommen entwickelt. Berichten zufolge soll die PPU direkt mit Nvidias H20 konkurrieren, dem leistungsstärksten Chip, den Nvidia derzeit in China verkaufen darf. 

Die T-Head PPU verfügt über 96 GB High-Bandwidth Memory (HBM2e) und bietet damit die gleiche Kapazität wie die H2O. Besonders wichtig ist, dass die Herstellung der PPU etwa 40 % günstiger ist als die des vergleichbaren Nvidia-Produkts. Dadurch kann Alibaba Cloud die Preise für Inferenzdienste in der Public Cloud um bis zu 50 % senken und KI so auch kleineren chinesischen Unternehmen zugänglicher machen.

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