
Der australische Stahlkonzern BlueScope Steel Ltd. hat im ersten Geschäftshalbjahr einen kräftigen Gewinnanstieg verzeichnet und seine Ausschüttungen erhöht. Zudem kündigte das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm an.
Der Nettogewinn nach Steuern belief sich auf 391 Mio. A$, nach 179,1 Mio. A$ im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 89,1 Cent von 40,8 Cent. Der zugrunde liegende Nettogewinn erreichte 382,0 Mio. A$ (Vorjahr: 176,4 Mio. A$), das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 87,1 Cent nach 40,2 Cent.
Das zugrunde liegende EBIT erhöhte sich im Jahresvergleich um 81 Prozent auf 557,5 Mio. A$. Das bereinigte EBITDA legte um 39 Prozent auf 915,3 Mio. A$ zu. Der Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten wuchs um 4 Prozent auf 8,22 Mrd. A$.
Für das zweite Halbjahr stellte BlueScope ein zugrunde liegendes EBIT zwischen 620 Mio. A$ und 700 Mio. A$ in Aussicht.
Die Zwischendividende wurde auf 65,0 Cent je Aktie festgesetzt, nach 30,0 Cent ein Jahr zuvor. Die Auszahlung ist für den 3. März vorgesehen, Stichtag ist der 23. Februar.
Darüber hinaus plant der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 310 Mio. A$ oder eine alternative Kapitalmaßnahme. Dies entspreche rund 70 Cent je Aktie. Für das Kalenderjahr 2026 strebt BlueScope Aktionärsrückflüsse von insgesamt 3,00 A$ je Aktie an. Darin enthalten sind eine bereits angekündigte Sonderdividende von 1,00 A$ je Aktie sowie ein angehobenes Ziel für die reguläre Jahresdividende von 1,30 A$ je Aktie.