
Die Mercedes-Benz Group AG hat im vierten Quartal einen spürbaren Ergebnisrückgang verzeichnet. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sank im Jahresvergleich um 44,6 Prozent auf 1,375 Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie fiel von 2,57 Euro auf 1,43 Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich um 52,6 Prozent auf 1,508 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT belief sich auf 1,6 Milliarden Euro nach 3,5 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging um 12,4 Prozent auf 33,69 Milliarden Euro zurück.
Im Geschäftsjahr 2025 erzielte der Konzern einen Nettogewinn von 5,3 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 48,8 Prozent entspricht. Das Ergebnis je Aktie lag bei 5,34 Euro nach 10,19 Euro im Vorjahr. Das EBIT sank um 57,2 Prozent auf 5,82 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT erreichte 8,2 Milliarden Euro nach 13,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Im Segment Mercedes-Benz Cars verringerte sich das bereinigte EBIT auf 4,8 Milliarden Euro, nach 8,7 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Der Konzernumsatz reduzierte sich auf 132,2 Milliarden Euro gegenüber 145,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Absatz von Pkw lag um 9 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Vorstandschef Ola Källenius erklärte, die Geschäftsentwicklung habe sich trotz eines dynamischen Marktumfelds im Rahmen der Prognosen bewegt. Zugleich verwies er auf eine beschleunigte Produktoffensive mit mehr als 40 neuen Modellen innerhalb von drei Jahren.
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet der Konzern mit einem EBIT deutlich über dem Vorjahreswert. Als Begründung nannte das Unternehmen Restrukturierungsaufwendungen im Vorjahr. Der Umsatz auf Konzernebene wird für 2026 auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.
Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung am 16. April 2026 eine Dividende von 3,50 Euro je Aktie vorschlagen.