
Der US-Energieversorger Vistra hat sich frisches Kapital über den Anleihemarkt gesichert. Das Unternehmen platzierte im Rahmen einer Privattransaktion besicherte Schuldverschreibungen mit einem Gesamtvolumen von 2,25 Milliarden US-Dollar bei institutionellen Investoren.
Die Emission teilt sich auf zwei Laufzeiten auf. Anleihen mit Fälligkeit im Jahr 2031 wurden zu einem Zinssatz von 4,70 Prozent begeben, während Papiere mit Laufzeit bis 2036 eine jährliche Verzinsung von 5,35 Prozent aufweisen. Beide Tranchen wurden knapp unter ihrem jeweiligen Nennwert ausgegeben.
Vistra plant, die Erlöse unter anderem für die Finanzierung der angekündigten Übernahme des Stromerzeugers Cogentrix Energy einzusetzen. Darüber hinaus sollen die Mittel der allgemeinen Unternehmensfinanzierung dienen, einschließlich der Rückführung bestehender Schulden sowie der Deckung von emissionsbezogenen Kosten.
Der Vollzug der Anleiheplatzierung ist für den 22. Januar 2026 vorgesehen und steht unter dem Vorbehalt marktüblicher Bedingungen.