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Mehr Baubeginne in den USA zu Jahresbeginn - Aber weniger Genehmigungen

ReutersMar 12, 2026 1:18 PM

- Der Wohnungsbau in den USA hat zum Jahresauftakt überraschend an Schwung gewonnen. Die Zahl der Baubeginne legte im Januar um 7,2 Prozent auf eine hochgerechnete Jahresrate von 1,487 Millionen zu, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Bei Mehrfamilienhäusern ging es um 29,1 Prozent auf 552.000 nach oben, während die Baubeginne für Einfamilienhäuser um 2,8 Prozent auf 935.000 zurückgingen. Als schlechtes Omen gilt, dass die Zahl der Genehmigungen für künftige Bauvorhaben gesunken ist - und zwar um 5,4 Prozent auf 1,376 Millionen. Die Veröffentlichung der Daten hatte sich wegen der Haushaltssperre im Zuge des teilweisen Regierungsstillstands (Shutdown) im vergangenen Jahr verzögert.

Auch das US-Geschäft mit Bestandsimmobilien hat sich zuletzt belebt. Der Immobilienmakler-Verband NAR sprach von einer verbesserten Erschwinglichkeit von Wohnraum. Die Hypothekenzinsen sind in diesem Jahr deutlich gesunken - unter anderem, nachdem US-Präsident Donald Trump die Federal Housing Finance Agency (FHFA) angewiesen hatte, Anleihen der Hypothekenfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae zu kaufen. Der Spielraum für weitere Rückgänge der Hypothekenzinsen dürfte jedoch angesichts des Nahostkrieges begrenzt sein. Dieser hat die Öl- und Benzinpreise steigen lassen und den Inflationsdruck verstärkt.

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